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Furioser Auftakt: DSV siegt im Derby

Lokalsport Furioser Auftakt: DSV siegt im Derby

Vor 250 Zuschauern bezwangen Doberans Handballer den HSV Peenetal Loitz mit 34:26 (14:9).

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In der 42. Minute erwies der ehemalige Spieler des Doberaner SV, Sven Präkels, seiner Mannschaft vom HSV Peenetal Loitz einen Bärendienst. Nach einem groben Foul sah er die Rote Karte.

Handball — Darauf lässt sich bauen: Die Oberliga-Männer des Bad Doberaner SV sind mit einem am Ende überraschend deutlichen Heimsieg in die neue Saison gestartet. Vor rund 250 Zuschauern besiegten sie am frühen Sonnabendabend in der Stadthalle den HSV Peenetal Loitz mit 34:26 (14:9).

Die besten Werfer waren Erik Harms (8) und Falk Heinrich (8/4) für den DSV sowie Erik Baresel (8/4) für die Gäste.

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In der 42. Minute erwies der ehemalige Spieler des Doberaner SV, Sven Präkels, seiner Mannschaft vom HSV Peenetal Loitz einen Bärendienst. Nach einem groben Foul sah er die Rote Karte.

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Nach einer durchwachsenen Vorbereitungszeit, die vor allem immer wieder von personellen Ausfällen geprägt war, stellte die Auftaktpartie gegen den letztjährigen Vizemeister die erste Standortbestimmung für die Gastgeber dar. Vom Ergebnis her haben sie sie überzeugend bestanden, auch wenn noch die eine oder andere Luft mach oben vorhanden ist. „Es ist vor allem erst einmal ein sehr schöner Derbysieg“, freute sich Trainer Lars Rabenhorst. „Wir haben uns ins Spiel gekämpft und waren letztlich auch konditionell überlegen.“

Hinzu kam, dass der Doberaner Coach vieles richtig machte. Nachdem Maic Sadewasser und Erik Harms frühzeitig jeweils zweimal für zwei Minuten auf die Bank mussten, verhinderte der 39-jährige Übungsleiter mit geschickten Wechseln Schlimmeres — Sadewasser und Harms blieben bis zur 60. Minute im Rennen. Was nicht selbstverständlich war, denn die Unparteiischen, die mit dem Ehrgeiz angetreten waren, alles zu pfeifen, brachten sich mit dieser Linie unnötiger Weise selbst in Schwierigkeiten. Am Ende standen eine Rote Karte gegen den Loitzer Sven Präkels und insgesamt 32 Strafminuten im Protokoll — so hart war die lange Zeit umkämpfte Partie dann doch nicht.

Bis zur Pause wogte das Geschehen bei wechselnder Führung auf und ab, wobei es keinem Team gelang, zwei Tore vorzulegen. Das passierte erst nach 34 Minuten, als André Wilk und Michael Höwt die Einheimischen mit 17:15 in Front warfen. In der Folge bauten die Doberaner diesen Vorsprung langsam, aber stetig aus. Entschieden war die Partie praktisch nach einer fast zweiminütigen 6:3-Überzahl, in der die Hausherren auf 25:19 (47.) enteilten.

„Am Ende haben die Abwehr und die Torhüter zu unseren Gunsten entschieden. Außerdem hatten die Loitzer zunehmende Probleme mit unserem Tempospiel“, analysierte Spielmacher André Wilk, der außerdem hervorhob, dass die frühen Zwei-Minuten-Strafen letztlich ohne Folgen blieben.

Ungewohnte „Regieassistenz“ erhielt Wilk über weite Strecken von Michael Höwt, nachdem der Neuzugang vom HC Empor Rostock seine angestammte Linksaußen-Position früh an Falk Heinrich abtreten musste.

„Da haben wir auf jeden Fall neue Alternativen“, zeigte sich Rabenhorst angetan. Dem Trainer gefiel auch, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen.

Sein Debüt im neuen blau-gelben DSV-Trikot gab Rechtsaußen Tim Lehwald, der gleich mit zwei Treffern zum Erfolg beitrug. „Ich bin glücklich, weil wir mit einem Sieg gestartet sind — ein Einstand nach Maß“, sagte der 28-Jährige, bemerkte aber auch, „dass ich noch an meiner Wurfquote arbeiten muss“. Doch da offenbarten die Doberaner bis auf Harms und Heinrich durchweg noch Reserven. Außerdem war Kay Landwehrs diesmal aufgrund einer Sprunggelenk-Verletzung gehandicapt, Neuzugang Gregor Levold fehlte noch.

Am kommenden Sonnabend reisen die Bad Doberaner Männer nach Berlin zum „Angstgegner“ SG OSC-Schöneberg-Friedenau, der am Sonnabend zum Auftakt zu einem 22:22-Unentschieden bei Fortuna Neubrandenburg kam. Mit etwas Zählbarem in Berlin könnten die zwei Punkte gegen Loitz veredelt werden.

Statistik
Doberaner SV: French, Schröder — Harms 8, Wilk 2, Lehwald 2, Heinrich 8/4, Jahn 1, Landwehrs 3/3, Fandrich 2, Sachse 1, Höwt 2, Sadewasser 3, Glamann 2.

HSV Loitz: Borchardt, Granholm ? E. Schumacher 4, Präkels, Sanftleben 4, Kühl 2, Schilk 3, Baresel 8/4, Schieschang 1, Ney 2, R. Schulz 1, Schwerin 1, Schramm n.e., Effenberger n.e.

Siebenmeter: DSV 10/7, Loitz 5/4.

Strafminuten: DSV 14, Loitz 18 plus Rot gegen Präkels wegen groben Foulspiels (42.).

Es ist vor allem erst einmal ein sehr schöner Derbysieg. Wir haben uns ins Spiel gekämpft und waren auch konditionell überlegen.“Lars Rabenhorst, Trainer Doberaner SV

 

Burkhard Ehlers

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