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Gebeutelte DSV-Sieben will Heimsieg

Bad Doberan Gebeutelte DSV-Sieben will Heimsieg

Doberaner Handballer haben morgen Grün-Weiß Werder zu Gast.

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Der Einsatz von Tim Lehwald im Heimspiel ist noch mit einem Fragezeichen versehen.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Die Klubfarben passen, aber sonst hat der Handballverein Grün-Weiß Werder, morgiger Kontrahent des Doberaner SV in der Oberliga Ostsee-Spree (Anwurf 19 Uhr in der Stadthalle), mit dem allseits bekannten Fußball-Bundesligisten Werder Bremen fast nichts gemeinsam.

Nur rein sportlich eint beide Vereine die Ausgangslage in ihren jeweiligen Ligen: Im Kampf um den Klassenerhalt haben sowohl die Kicker aus Bremen als auch die Werder-Handballer aus der Kleinstadt an der Havel im Saisonendspurt momentan mit die besten Karten.

Der amtierende Landesmeister aus Brandenburg und aktuelle beste Aufsteiger in der Ostsee-Spree-Liga rangiert momentan mit 16:30 Punkten auf Rang zehn und hat zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Zudem hat das von den zwei Spielertrainern Silvio Krause und Steffen Schiecke gecoachte Team die wichtigen direkten Vergleiche mit den Konkurrenten PSV Berlin (11./14:30), TMBW Berlin (12./14:30) und dem HC Neuruppin (13./12:34) allesamt gewonnen, wobei die Bundeshauptstädter jeweils noch ein Nachholspiel zu absolvieren haben.

DSV-Trainer Lars Rabenhorst hat vor dem vorletzten Heimspielgegner in dieser Spielzeit großen Respekt „Sie haben in der letzten Woche Neubrandenburg einen Punkt abgeknöpft (23:23/d. Red.). Und im Hinspiel haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, erinnert sich der 39-Jährige nicht unbedingt gern an den 30:24-Erfolg im vergangenen November.

Während sich die Gäste im Kampf um den Ligaerhalt in den letzten Wochen und Monaten noch die eine oder andere Verstärkung an Bord geholt haben, geht die DSV-Sieben personell sprichwörtlich am Stock.

So drohen die beiden Außen Michael Höwt und Tim Lehwald erneut auszufallen, weitere Spieler plagen sich mit kleineren oder größeren Blessuren herum.

Dennoch wollen die Doberaner (2. Platz/37:9 Punkte) mit einem weiteren Sieg vor eigenem Publikum die Chance auf den Vizemeistertitel aufrechterhalten.

Zuvor beenden die Damen des DSV ihre Meistersaison in der Verbandsliga mit einem Heimspiel (16.30 Uhr, Stadthalle) gegen den SV Warnemünde II.

„Wir wollen natürlich auch das letzte Spiel dieser Saison gewinnen, auch wenn ich einige Stammspielerinnen gar nicht erst im Kader haben werde. Es sollen gegen Warnemünde vornehmlich diejenigen zum Einsatz kommen, die in der Saison bisher nur wenig Einsatzzeit hatten“, erklärte Frauen-Trainer Torsten Römer.

Ebenfalls ihre letzte Saisonpartie absolvieren morgen Nachmittag die C-Jugendlichen des Doberaner SV. In der Platzierungsrunde der Bezirksliga West sind die Nachwuchshandballer um Coach Paul Lipsky beim SV Aufbau Sternberg gefordert. Das Hinspiel konnten die DSV-Junioren immerhin mit 17:11 gewinnen.

Im Hinspiel gegen Werder haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert.“Lars Rabenhorst,
Trainer Doberaner SV

 



Simone Seidel

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