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Nächstes Derby für DSV-Sieben

Nächstes Derby für DSV-Sieben

Handballer wollen Erfolgsserie des HSV Insel Usedom beenden. Damen ohne Druck im Top-Spiel.

Bad Doberan — Zum zweiten Derby binnen sieben Tagen reist morgen das Oberliga-Team des Bad Doberaner SV. Im Spitzenspiel beim Tabellenvierten HSV Insel Usedom (30:14 Punkte) sind die Handballer aus der Münsterstadt (2./36:8) trotz der besseren Platzierung in der Ostsee-Spree-Liga keineswegs der Favorit.

Während die insgesamt 14 Spiele lang andauernde Erfolgsserie der Doberaner (zwölf Siege, zwei Remis) am vergangenen Sonnabend in Neubrandenburg ein jähes Ende fand (OZ berichtete), zeigt sich das Team des HSV Insel Usedom nach einer mehr oder minder verkorksten Hinrunde seit dem Jahreswechsel wie ausgewechselt. Nach einem enttäuschenden siebten Platz zur Winterpause haben sich die Insulaner mit neun Siegen am Stück nach vorne gearbeitet und sind mittlerweile der ärgste Verfolger des Spitzentrios.

Die DSV-Handballer wollen ihren Platz unter den besten drei Mannschaften bis zum Saisonende verteidigen, gleichwohl macht sich der Kräfteverschleiß im Kader bereits seit mehreren Wochen bemerkbar.

„Dementsprechend war die Niederlage in Neubrandenburg nicht wirklich überraschend. Es hatte sich schon irgendwie abgezeichnet“, meint Doberans Spielmacher André Wilk und hat dabei die wenig überzeugenden Leistungen bei den Erfolgen gegen den PSV Berlin (19:17), in Lübbenau (24:17) und gegen Neuruppin (33:29) im Hinterkopf.

Mit einem Sieg in der Pommernhalle wäre den Doberanern ein Medaillenrang nicht mehr streitig zu machen.

In der Verbandsliga der Damen ist die Entscheidung bereits gefallen: Die DSV-Ladies (1./23:1) stehen als Meister fest und gehen ohne jeden Erfolgsdruck in die nachzuholende Spitzenpartie am Sonntag (13 Uhr, Stadthalle) gegen den Tabellenzweiten SSV Einheit Teterow (18:6). Den Titel und den Aufstieg in die MV-Liga haben die Doberanerinnen standesgemäß gefeiert. Coach Torsten Römer hofft, dass Nachwirkungen der Feierlichkeiten ausbleiben: „Es wird eine harte Auseinandersetzung, aber wir werden alles geben.“

Tags zuvor will sich die Männer-Reserve (9./11:29) zur besten Handballzeit um 19 Uhr in der Doberaner Stadthalle im Duell mit dem HSV Grimmen (6./22:18) für die zuletzt schwache Leistung im Spiel beim Schlusslicht Plauer SV rehabilitieren.

Trainer Stefan Kultermann hofft im vorletzten Auftritt in der laufenden Saison der Mecklenburg-Vorpommern-Liga auf einen voll besetzten Kader.

Weitere Ansetzungen für den DSV: MJA: TSV Bützow — DSV (Sa., 15 Uhr); MJC: Einheit Teterow — DSV (Sa., 13 Uhr).

 



Simone Seidel

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