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Bad Doberan Pokal-Aus für alle drei Landesklasseteams
Mecklenburg Bad Doberan Pokal-Aus für alle drei Landesklasseteams
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00:00 09.09.2013
Der Landesklassenpokal liefert Testspiele mit etwas Wettspielcharakter.“Mathias Hausburg, Spielertrainer Kröpelin

Fußball — Die zweite Runde im Landesklassenpokal ist Geschichte. Und mit dieser zweiten Runde ist der Pokalwettkampf für die Vertreter der Region Bad Doberan auch schon beendet. Aus dem Wettbewerb West schieden der Doberaner FC, der Kröpeliner SV und der SSV Satow am Wochenende aus.

Normalerweise ist das Aus im Pokal auch eine leidvolle oder zumindest ärgerliche Angelegenheit. Doch diesmal scheint das anders. Die Reaktionen der Trainer fallen gelassen aus. Als zu unattraktiv gilt dieser Ko.-Vergleich unter gleichklassigen Teams.

Für DFC-Trainer Ronny Susa hatte die Partie bei der TSG Warin schon im Vorfeld wenig Bedeutung. „Dieser Pokal hat keinen Charme. Ich habe diese Gelegenheit eher als Testspiel genutzt, um mit meiner Mannschaft neue taktische Dinge auszuprobieren“, erklärte Susa. Sein Schützlinge verloren in Warin mit 4:1. Bereits nach den ersten 45 Minuten lagen die Münsterstädter mit 3:0 hinten. „Da haben wir zu lässig gespielt. Erst im zweiten Durchgang zeigten wir mehr Biss. Die lief dann auch entsprechend besser“, berichtet Susa.

Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für Doberan markierte André Grenz. Ein Sonntagsschuss der Wariner sorgte für den 4:1-Endstand. Dieses Pokal-Aus war für Susa und Co alles andere als schmerzlich. Der DFC-Trainer meint aber: „Ich hätte anstatt dieses Wettbewerbes lieber ein freies Wochenenden gehabt. Die Spieler haben schon einen straffen Terminplan und müssen sich davon auch mal erholen können“, beklagt Susa. Auf das nächste Wochenende aber freut er sich schon. Dann geht es im Liga-Alltag weiter. Die Doberaner müssen beim Aufsteiger SV Gelbensander Grashoppers antreten.

Ähnlich wie Susa bewertet auch Mathias Hausburg, Spielertrainer des Kröpeliner SV, den Landesklassenpokal: „Es ist eher ein Wettbewerb, in dem die Partien zu Testspielen werden, die etwas Pflichtspielcharakter haben.“

Der KSV reiste schon mit dem letzten Aufgebot zur Begegnung bei der SG Zetor Benz. Dort verloren die Mühlenstädter mit 2:0. „Unsere personelle Lage ist sehr angespannt. Unser Torwart musste sogar im Sturm spielen“, teilt Hausburg mit. Gerade in solch einer Situation sieht er den Landesklassenpokal als eher lästige Aufgabe an. Dennoch hätte Hausburg nach drei sieglosen Spielen in Folge gern ein Erfolgserlebnis gefeiert. Die nächste Möglichkeit dazu besteht am kommenden Sonnabend im Punktspiel der Landesklasse. Auf eigenem Platz haben die Mühlenkicker dann Spitzenreiter SG Warnow Papendorf zu Gast.

Der SSV Satow schied ebenfalls aus dem Wettbewerb aus und bleibt in dieser Saison weiterhin ohne erfreuliches Ergebnis. Beim SV Aufbau Parchim ging der SSV mit 6:1 unter. Zur hohen Pleite trug gewiss auch die lange Anreise nach Parchim bei. Nach vier Niederlagen aus den ersten vier Saisonspielen hätten die Satower ein Erfolgserlebnis sehr gut gebrauchen können. Im Punktspielbetrieb wird es für die Küster-Elf am Sonntag wieder Ernst. Dann empfangen die Kicker vom Beerwinkel den FSV Dummerstorf.

Johannes Weber

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