Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan Sich beweisen und Spaß haben
Mecklenburg Bad Doberan Sich beweisen und Spaß haben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 15.07.2013
Sportfest

Die TSG Neubukow lud am Sonnabend zum 20. Sommersportfest auf das Sportgelände ein. Der Verein setzte auch in diesem Jahr auf Bewährtes wie Fußball und Kegeln sowie Spiel und Spaß für die Kleinen beim Torwandschießen, Kinderschminken, der Tombola und in der Hüpfburg.

„Die wenigen Organisatoren haben sich wieder sehr viel Mühe gegeben. Das ist lobenswert. Schön wäre es jedoch, wenn uns künftig noch mehr bei der Vorbereitung unterstützen würden “, so TSG-Chef Wolfgang Hagemann.

Überraschungen zum Jubiläum des Sommersportfestes blieben deshalb aus. Den sportlichen Auftakt übernahmen die F-Junioren der TSG gegen die F-Junioren des FSV Kühlungsborn. Die Neubukower gewannen mit 5:3. Den höchsten Sieg an diesem Tag erspielten sich die Alten Herren der TSG. Sie siegten in einem Freundschaftsspiel 7:0 gegen eine Gastmannschaft aus Gernrode. Dass das Ergebnis so hoch ausfiel, lag wohl am Altersunterschied der Herren.

Die relativ junge Truppe um Alt-Herren-Trainer Peter Salewski lief den Gästen oftmals davon. Salewski war von 1978 bis 2012 Trainer der 1. Männermannschaft und wurde im vergangenen Jahr aus diesem Amt verabschiedet (OZ berichtete). Doch ganz ohne Fußball kann er wohl doch nicht. Nun hat er seine Freude mit den Alten Herren.

Schade nur, dass die Volleyballer und auch die jüngeren Nachwuchsmannschaften der TSG sich in diesem Jahr nicht präsentierten. Bei den Kindern lag es größtenteils an den Sommerferien. Viele Familien sind zu dieser Zeit verreist. Das stellte man auch bei den Mannschaften des C-Jugend-Turniers am Vormittag fest. Der SV Hafen Rostock, ESV Lok Rostock, SSV Satow und die TSG Neubukow traten in einem Blitzturnier gegeneinander an — auf dem großen Sportplatz. „Wir dachten, dass auf Kleinfeld gespielt wird und haben für das große Feld nicht genügend Spieler mitgenommen. Doch es ist ja für alle ein Spaßturnier und dann macht es nichts, wenn Spieler anderer Mannschaften oder ich selbst aushelfen.“, so Satows Jugendtrainer Jens Rodatz.

Eine gewisse Ungleichheit bei der Größe der Spieler war ohnehin zu erkennen. Das lag daran, dass die Mannschaften mit unterschiedlichen Jahrgängen antraten. „Die Spielgemeinschaft Neubukow/Mulsow/Rerik hat hiermit das letzte Turnier als C-Junioren gespielt. Künftig wird es nun die B-Jugend sein. Wir starten nächsten Dienstag mit dem Training“, erklärt Trainer Jens Saufklever.

Die Kids störte es am wenigsten, wenn ein Gegner zwei Köpfe größer war. Im Gegenteil: Sich beweisen und Spaß haben — das war die Devise an diesem sonnigen Tag beim Gastgeber TSG Neubukow. Am Ende setzte sich das Team von Hafen Rostock durch und belegte mit zwei Siegen über Satow (3:0) und der Spielgemeinschaft (SG) TSG/MSV/Rerik (4:0) und einem Unentschieden gegen Lok Rostock (0:0) den 1.

Platz. Gefolgt von der SG TSG/MSV/Rerik, die mit 0:1 gegen Lok Rostock, 2:0 gegen Satow und einer 0:4-Niederlage gegen Hafen Rostock auf dem 2. Platz landeten. Den dritten Platz belegte ESV Lok Rostock (0:1 gegen SG TSG/MSV/Rerik, 0:0 gegen Hafen Rostock, 4:0 gegen Satow). Die jüngste Truppe aus Satow landete auf dem 4. Platz (0:3 gegen Hafen Rostock, 0:2 gegen SG TSG/MSV/Rerik und 0:4 gegen Hafen Rostock).

Beim Turnier um den 5. Schliemann-Cup am Nachmittag traten der FSV Kühlungsborn, der Mulsower SV, die TSG Neubukow, der SSV Satow und der SV Stahl Unterwellenborn gegeneinander an. Vorjahressieger FSV Kühlungsborn konnte den Wanderpokal souverän verteidigen. Nachdem Satow gegen Neubukow mit 0:0 startete, gewann Kühlungsborn mit 3:0 gegen Mulsow. Neubukow besiegte den SV Stahl eindeutig mit 2:0. Mulsow und Satow trennten sich anschließend 1:1.

Weiterhin unentschieden spielten der SV Stahl gegen Kühlungsborn (0:0) und Neubukow gegen Mulsow (0:0).

Jeweils mit 2:0 besiegten der SV Stahl die Satower und Kühlungsborn die Neubukower. 3:0 gewannen der SV Stahl später gegen Mulsow und Kühlungsborn gegen Satow. Nicht zuletzt diese eindeutigen Siege führten zu eindeutigen Platzierungen: Kühlungsborn (1.Platz), SV Stahl Unterwellenborn (2.Platz), TSG Neubukow (3.Platz), SSV Satow (4. Platz) und Mulsower SV (5.Platz). „Alle Mannschaften haben fair gespielt. Man hat gesehen, dass sie nach der Sommerpause wieder Lust auf Fußballspielen haben.“ fasst Jan Alexander Wendt, 2. Vorstandsvorsitzender und Abteilungsleiter Fußball bei der TSG, zusammen.

Auch lobte er den tollen Einsatz der beiden Schiedsrichter Steffen Ludwig und Ronny Hampe.

Stefanie Quaas

Täglich holen sich Jung und Alt aus Bad Doberan und Umgebung 500 sogenannte Medieneinheiten aus der Bibliothek. Viele Schüler bessern hier ihr Wissen für den Unterricht auf.

04.06.2018

Zwei Mitarbeiter des Forstamtes untersuchen in diesen Tagen den Wald auf seinen Gesundheitszustand. Die Inventurergebnisse bilden dann die Grundlage für den Waldzustandsbericht.

01.01.1998

Aus eigener Initiative wird die Stadtvertretung keinen Beschluss über die Schließung der Goethe-Schule fassen, stellte Reriks Bürgermeister Wolfgang Gulbis jetzt unmissverständlich klar.

04.06.2018
Anzeige