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Bad Doberan Trotz Fehlstart: DSV-Sieben holt Remis im Derby
Mecklenburg Bad Doberan Trotz Fehlstart: DSV-Sieben holt Remis im Derby
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00:00 31.03.2014

Die mit nur neun Feldspielern angereisten Handballer des Bad Doberaner SV haben im Landesderby beim HSV Insel Usedom einen wichtigen Punkt ergattert. Dank des 18:18 (7:11)-Remis vor knapp 700 Zuschauern in der Usedomer Pommernhalle haben die Münsterstädter einen Platz unter den ersten Drei der Oberliga Ostsee-Spree so gut wie sicher: In den verbleibenden drei Saisonspielen reicht dem Team von Trainer Lars Rabenhorst dafür ein weiterer Sieg.

Im MV-Derby kamen die Doberaner zunächst nur schwer aus den Startlöchern. Die Gäste, die neben den verletzten Sebastian Prothmann und Till Sachse auch auf ihre beiden erkrankten Außenspieler Michael Höwt und Tim Lehwald sowie Rückraum-Kanonier Florian Glamann (vorzeitiges Saisonende wegen Knieproblemen) verzichten mussten, trafen zwar zum 1:0, sahen sich aber nach sechs Minuten mit 1:5 im Hintertreffen.

Nach einer knappen Viertelstunde griff DSV-Coach Lars Rabenhorst schon fast notgedrungen zur Auszeit: Zu diesem Zeitpunkt lag seine Mannschaft vor allem auf Grund der Trostlosigkeit im eigenen Angriffsspiel mit 3:8 zurück. Anschließend entwickelte sich ein hart umkämpftes Derby, in dem sich die Doberaner vor allem dank ihrer immer sattelfester werdenden Deckungsreihe samt dem erneut gut aufgelegten Keeper Oliver Schröder Stück für Stück zurück ins Spiel kämpften und am Ende einen durchaus verdienten Punktgewinn feiern konnten.

„Das war heute ein typisches Derby. Ich denke, beide Mannschaften können sich freuen, einen Punkt geholt zu haben. Wir zumindest freuen uns“, zog Lars Rabenhorst auf der Pressekonferenz Bilanz. Nico Heidenreich, Co-Trainer der Insulaner, war angesichts der verspielten Führung deutlich unzufriedener: „Die ersten 17 Minuten waren top. Wer dann aber in den folgenden 43 Minuten nur noch zehn Tore wirft, kann so ein Spiel nicht gewinnen“, murrte er. „Das war vom Niveau her nicht Vierter gegen Zweiter, sondern Letzter gegen Vorletzter.“

Eine Einschätzung, mit der Heidenreich das im handballerischen Bereich zugegebenermaßen überschaubare Geschehen etwas arg verunglimpfte. Der DSV war zur Pause bis auf 7:11 herangerückt und wähnte sich spätestens nach dem Seitenwechsel mit dem Treffer zum 10:12 endgültig zurück im Punkterennen. Bis in die Schlussphase legten die Gastgeber zwar immer weiter vor, doch nach dem erstmaligen Ausgleich zum 18:18 durch Maic Sadewasser (57.) hatten sie in der Folge sogar noch — ebenso wie der HSV — mehrere Chancen zum Siegtreffer.

Tom Kröplin aus der zweiten Mannschaft, der angesichts der Doberaner Personalsorgen mit im Kader war, erlebte auf der Sonneninsel eine Art Déjà-vu: Bereits vor einigen Wochen war er mit der DSV-Reserve beim zweiten Team der Usedomer zu Gast.

Auch damals retteten die Münsterstädter nach einer Aufholjagd einen Punkt ins Ziel — übrigens dank eines Treffers von Kröplin. Ob der 23-Jährige auch am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen Grün-Weiß Werder (19 Uhr, Stadthalle) mit aufläuft, hängt in erster Linie am Genesungsprozess der vielen Erkrankten und verletzten DSV-Akteure.

Nach vielen harten Einsätzen, zum Teil am körperlichen Limit, sehnt der Tabellenzweite der Ostsee-Spree-Liga das Saisonende herbei.



Simone Seidel

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