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Bad Doberan Staus zum Saisonstart: Jetzt wird‘s eng in Kühlungsborn
Mecklenburg Bad Doberan Staus zum Saisonstart: Jetzt wird‘s eng in Kühlungsborn
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00:00 22.04.2013
Kühlungsborn

Autofahrer und auch Anwohner brauchen in Kühlungsborn ab Mittwoch starke Nerven. „Dann wird die Doberaner Straße vor dem neuen Kreisel voll gesperrt“, kündigt Marika Wieck vom Bauamt des Ostseebades an. Heißt: Richtung Zentrum geht an der Haupteinfahrt zum Ortsteil Ost erstmal nichts mehr.

Bislang sorgte eine Baustellenampel dafür, dass der Verkehr zumindest halbseitig und einspurig fließen konnte — wenn auch zäh. „Die Beschwerden über Staus und Verzögerungen haben sich aber in erfreulichen Grenzen gehalten“, sagt Wieck. „Hoffen wir, dass das so bleibt.“ Ab Mittwoch würden die Fahrzeuge großräumig über den Doberaner Landweg, Pfarrweg und die Schlossstraße umgeleitet: „Da wird es schon zu größeren Behinderungen kommen.“

Seit einigen Wochen sind die Bauarbeiten im Bereich der früheren Kreuzung Doberaner Straße/Cubanzestraße bis zur Einmündung Fulgengrund in vollem Gange. Mittlerweile sind die Pflasterarbeiten im Kreisel fast abgeschlossen, weitere Anbindungen und Kanalarbeiten in vollem Gange. „Die Baufirmen haben trotz des dreiwöchigen Winternachschlags einen ordentlichen Schlag reingehauen“, freut sich Wieck. „Jetzt geht es an die Asphaltierungsarbeiten — und dazu muss die Straße in diesem Bereich eben voll gesperrt werden.“

Dass es damit zu erheblichen Einschränkungen kommen wird, ist Wieck klar: „Staus sind vorprogrammiert — zumal auch die Feiertage im Mai betroffen sind. Wir können es aber nicht ändern — Kreuzungspunkte sind nun mal neuralgische Punkte.“ In erster Linie gehe es darum, den Verkehr schnellstmöglich wieder freigeben zu können, sagt die Bauamts-Mitarbeiterin: „Um die Geh- und Radwege sowie den Bau des Regenrückhaltebeckens kümmern wir uns, wenn die Autos wieder rollen.“

Geplant ist, die Vollsperrung an der Doberaner Straße Ende Mai, Anfang Juni aufzuheben. „Da haben wir auch einen gewissen Zeitdruck“, stellt Wieck klar. „Mitte des Jahres wollen wir hier fertig sein.“ Grund: Das nächste große Straßenbau-Projekt wartet schon: „Dann geht es im Bereich der Reriker Straße weiter.“

Die umfassende Sanierung der Aus- und Einfallstraße im Kühlungsborner Ortsteil West müsse noch 2013 in Angriff genommen werden: „Denn nur noch in diesem Jahr gibt es EU-Fördermittel aus dem Fonds zur regionalen Entwicklung — diese Signale gab es zumindest vom Straßenbauamt Güstrow.“ Das Geld wolle man natürlich noch mitnehmen, erklärt die Bauamts-Mitarbeiterin: „Deshalb die Eile.“

In den kommenden Monaten ist Geduld gefragt — bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen. „Es geht hier um die Einfallstore Kühlungsborns“, macht Marika Wieck deutlich. „Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, haben wir die wichtigste Straßenzüge von Grund auf durchsaniert — ich hoffe, dass dieser Zustand lange vorhält.“ Das hoffen Autofahrer und Anwohner auch.

Lennart Plottke

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