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Bad Doberan Steffen Bockhahn ist Rostocks neuer Sozialsenator
Mecklenburg Bad Doberan Steffen Bockhahn ist Rostocks neuer Sozialsenator
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00:13 15.01.2015

Steffen Bockhahn (36) ist seit gestern neuer Rostocker Sozialsenator. Oberbürgermeister Roland Methling (60, UFR) ernannte den früheren Landesvorsitzenden der Linken und Bundestagsabgeordneten im Rathaus für eine Amtszeit von sieben Jahren. Zehn Monate musste Bockhahn auf diesen Tag warten. Blaues Hemd, dunkles Sakko, Jeans: Bockhahn wirkt unkonventionell zwischen den Anzugträgern OB und seinem Stellvertreter, Finanzsenator Chris Müller (SPD). Er lächelt, redet wenig. Die Medienvertreter bittet er um Verständnis, dass er noch nichts über Ziele sagen werde.

Zunächst wolle er sich den Mitarbeitern widmen. Rund 750 warten im Senatsbereich für Soziales, Jugend, Gesundheit, Schule und Sport; hier wird etwa jeder zweite Euro der Stadt ausgegeben. Vor allem in Sozial- und Jugendamt stapeln sich die Probleme. Zuletzt kam es dort immer wieder zu höheren Ausgaben (die OZ berichtete). Endlich sei — nach anderthalb Jahren — wieder ein Senator direkt zuständig, erklärt Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke). Amtsleiter allein könnten dies nicht schultern. Er wolle eine lebenswerte Stadt für alle Menschen in Rostock, sagt Bockhahn. „Ich denke, dass ich gut in der Stadt Bescheid weiß.“ OB Methling, der im Frühjahr des Vorjahres noch Widerspruch gegen die Wahl eingelegt hatte, spricht jetzt dem „Senator Bockhahn“ profundes Wissen um die Themen der Stadt zu.

Bockhahn wurde 1978 in Rostock geboren, studierte bis 2007 Politikwissenschaften und Neuere Geschichte.



OZ

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