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Bad Doberan Steigende Besucherzahlen in Kröpeliner Museen und Mühle
Mecklenburg Bad Doberan Steigende Besucherzahlen in Kröpeliner Museen und Mühle
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00:00 21.10.2017
Die Gruppenbesuche im Ostrockmuseum nehmen zu. Dieses Jahr waren auch Schüler des Wismarer „Geschwister Scholl Gymnasiums“ da, darunter Lucy Thomassek und Pia Preuß. FOTOS (3): SABINE HÜGELLAND
Kröpelin

/Neubukow. Eintauchen in den Ostrock als Teil der Unterhaltungsmusik der DDR, auf den Spuren des Archäologen Heinrich Schliemann oder auf Entdeckungstour im Stadtmuseum – die Einheimischen und Gäste können in Kröpelin und Neubukow einiges erleben. Mit der bisherigen Saison sind die Einrichtungen zufrieden. Fast alle verzeichnen einen Anstieg der Besucherzahlen. Auch die Angebote des Fördervereins „Kröpeliner Mühle“ werden gut angenommen. Ostrockmuseum und Stadtmuseum planen Neuerungen.

Zahl der Führungen im Ostrockmuseum nimmt zu / Neues Exponat kommt

Im Stadt- und Ostrockmuseum Kröpelin sei die Saison bisher sehr gut gelaufen. „Wir haben steigende Besucherzahlen über den Sommer verzeichnet“, sagt Elke Peters, Leiterin des Hauses, in dem sich auch die Bibliothek befindet. Gerade von diesem Gesamtangebot seien die Besucher angetan. „Die Gäste sind vom gesamten Haus überrascht und freuen sich, dass eine kleine Stadt so ein vielfältiges Haus zur Verfügung stellen kann“, sagt Elke Peters.

Im Stadtmuseum bekommen die Besucher unter anderem Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt oder des Schulwesens – auch die Kinder können einiges entdecken. „Wir haben einen Kinderpfad.

Wir sind ein Erlebnismuseum zum Ausprobieren und Anfassen“, sagt die Leiterin des Hauses. Seit der Eröffnung des Ostrockmuseums im Juni 2015 hätten sich mehr als 2000 Besucher die Ausstellungen angesehen. Ein Grund für den Gästeanstieg im Sommer könnten auch die vielen Regentage gewesen seien, so Peters. Für das Stadtmuseum wird es im nächsten Jahr einige Neuerungen geben, kündigt sie an.

Auch Rüdiger Kropp vom Kuratorium des Ostrockmuseums ist mit dem Verlauf des Jahres sehr zufrieden. „Wir sind jetzt überregional bekannt. Die Besucher reisen gezielt zu uns an“, sagt Rüdiger Kropp.

Auch die Gruppenbesuche würden zunehmen. Auswärtige und Kröpeliner würden ihre Platten vorbeibringen, die dann ausgestellt werden.

Die neuste Errungenschaft des Ostrockmuseums: Eine Musikbox Polyhymat 80E. „Das ist ein ganz seltenes Stück.“ Das Ziel: Die Musikbox mit alten Platten und Geld wieder zum Spielen bringen. „Wir brauchen dafür noch Amiga-Singleplatten, zehn Pfennig-Stücke und Ein-Mark-Stücke aus DDR-Zeiten.“ Wer helfen kann, meldet sich bitte bei Rüdiger Kropp unter ☎ 01 72 / 9 07 42 13.

Um das Müller-Handwerk, die Kunst und kulturelle Veranstaltungen geht es das Jahr über in der Kröpeliner Mühle. Zu den Events lädt der Förderverein „Kröpeliner Mühle“ ein. „Wir sind vollauf zufrieden“, sagt die Vorsitzende Karin Reichler. „Wir hatten in diesem Jahr mehr Besucher.“ Vor allem am Deutschen Mühlentag, beim Mühlenfest und der Walpurgisnacht konnte der Verein viele Gäste begrüßen. Die seit März angebotene Lesung „Kröpeliner lesen für Kröpeliner“ würde sehr gut angenommen. Ein Highlight war die Foto-Schau von Gerhard Weber, die den DDR-Alltag zeigte. Lediglich das Angebot des plattdeutschen Abends sei nicht so gut besucht gewesen. „Die älteren Menschen gehen abends nicht mehr gern raus“, sagt Reichler. Dennoch: „Wir hatten eine tolle Saison.“ Auch die Anzahl der Hochzeiten sei gestiegen.

Im Bürgerhaus Neubukow, in dem sich die Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte befindet, wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden, erwartet Leiterin Sabine Tonn bis Jahresende knapp 5000 Besucher. Damit liege die Zahl im Bereich des vergangenen Jahres.

Anja Levien

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