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Superdorsch war Spitze

OZ-Wettbewerb „Fisch des Jahres“: Die Sieger stehen fest Superdorsch war Spitze

„Petri Heil!“ sagten sich im vergangenen Jahr viele Angler aus dem Landkreis. Sie machten mit beim Wettbewerb um den Superfisch 2001, den die OSTSEE-ZEITUNG gemeinsam mit dem Angelfachgeschäft „Wattwurm“ aus Rerik und der Fachfirma ZEBCO Sports GmbH veranstaltete.

Bad Doberan. Jetzt hatte die Jury die Qual der Wahl, unter den abgelichteten Prachtexemplaren die Prächtigsten zu küren. Doch eine Entscheidung musste fallen.

Insgesamt sieben Preise gab es zu verleihen. Über den Hauptgewinn, einen Räucherofen, kann sich Eberhard Wachholz freuen. Der Hohenfelder stellte dem Silber des Meeres vor unserer Küste nach. Vom Boot aus lockte er den Dorsch mit dem Pilker. Mit der Angel holte er ein Prachtexemplar aus der See: 1,10 Meter lang und 11,2 Kilo schwer. Das Schuppentier fing er im November.

Einen Glücksfall erlebte auch der Börgerender Schüler Steven Vökler. Er zog einen kapitalen Hecht aus dem Wasser und präsentierte diesen stolz dem Fotografen. Der Fisch brachte immerhin 5,5 Kilogramm auf die Waage und besaß eine Länge von 0,98 Meter. Damit erhält Steven den zweiten Preis, einen gut bestückten Angelkoffer.

Auch im Alt Kariner Dorfteich lohnt es sich, die Rute ins kühle Nass zu halten. Dort machte Maik Koch einen sehenswerten Fang. Der Westenbrügger traute seinen Augen kaum, als ein 10,25 Kilogramm schwerer und 82 Zentimeter langer Spiegelkarpfen anbiss. Weder Wurm noch Teig konnten den Fisch locken, sondern leuchtend gelber Mais. Dafür gibt es für den Angler einen Warengutschein im Wert von 20 Euro.

Den ZEBCO-Sondernachwuchspreis ergatterte Ralf Gehrmann aus Kröpelin: Zubehör für 20 Euro. Er holte einen 41 Zentimeter langen und 900 Gramm schweren Flussbarsch aus dem Teich bei Einhusen heraus. Ein OZ-Schreibset geht an unseren fünften Petri-Jünger, dem eine Riesenflunder vor Heiligendamm an den Haken ging. Hans-Jürgen Schoknecht legte von der Seebrücke aus los und zog den 51 Zentimeter langen und 1875 Gramm schweren Plattfisch an Land. Davon wurden mehrere Familienmitglieder des Doberaners satt.

Dass der Hellbach immer sauberer wird, kann Arno Schlisio aus Rerik bestätigen. Denn hier tummeln sich wieder Bachforellen. Eine davon, 43 Zentimeter lang und 0,75 Kilogramm schwer, biss an. Für diesen Wurf erhält der passionierte Angelfreund einen OZ-Kalender mit wunderschönen Motiven aus dem Norden. Den bekommt auch unser siebter und letzter Gewinner, Winfried Paulitz aus Meschendorf. Er fuhr im vergangenen Juli mit seinem Boot auf die See hinaus und er hatte Glück. Ihm ging ein Hornhecht besonderen Ausmaßes an den Haken. 76 Zentimeter lang und 450 Gramm schwer war der eigentliche Jäger, der diesmal den falschen Tobs (Sandaal) erwischte. Der Hornhecht ist eine Art, die im Frühjahr vor unserer Küste laicht. Oft hält er sich auch bis in den Spätherbst in den Uferzonen der Ostsee auf. Das Exemplar hat grüne Gräten und schmeckt gebraten, gekocht oder geräuchert sehr gut.

Allen Gewinnern unseren herzlichen Glückwunsch und auch für die Zukunft „Petri Heil!“. Sie haben nicht nur die Preise gewonnen, sondern auch noch eine Angeltour. Sie sind zum 15. März auf den Kutter „Wattwurm“ in Rerik eingeladen. Um neun Uhr geht's raus auf See. Dort werden die Sieger von Karin Effenberger, Chefin des Angelgeschäfts „Wattwurm“, von ZEBCO Sports-GmbH-Vertretern und der OZ prämiert. Bei einer anschließenden Fangtour darf natürlich auch Anglerlatein ausgetauscht werden.

A. JONUSCHAT

Start zum neuen

Wettbewerb ist erfolgt

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder den Fisch des Jahres, der in heimischen Gewässern gefangen wurde. Alle können mitmachen. Wer einen ungewöhnlichen Fang an der Angel hat, sollte ihn fotografieren. Ein Foto vom Flossentier mit Zollstock versehen, nimmt ebenfalls an der Wertung teil. Es winken erneut attraktive Preise. Schicken Sie ein Bild von Fisch und Angler an OZ, Baumstraße 9, 18209 Bad Doberan oder zum Reriker „Wattwurm“.



OZ

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