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Bad Doberan Susa kontert Lärmstreit mit Klink
Mecklenburg Bad Doberan Susa kontert Lärmstreit mit Klink
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00:05 15.01.2015

Im Bad Doberaner Innenstadt-Lärmstreit hat Ronny Susa, Trainer des Doberaner FC, einen spitzen Konter gegen Harry Klink gesetzt. Der Ortsverbandsvorsitzende der Freien Demokraten (FDP) hatte unlängst dazu aufgerufen, dass sich Lärm-Geplagte bei ihm melden sollten. In den vergangenen Jahren habe sich laut Klink der Lärm im unmittelbaren Stadtzentrum durch die Verdichtung sportlicher und kultureller Veranstaltungen und Standorte erheblich verstärkt.

In einem offenen Brief, den Ronny Susa auf der Internet-Facebookseite seines Vereins veröffentlichte, greift der Fußballcoach nun Klink mit viel Ironie und Sarkasmus scharf an. „Sie behaupten, dass wir eine Tribüne errichten wollen. Richtig! In Anlehnung an die Dortmunder Hintertortribüne wollen wir auch bald 10 000 Zuschauer und mehr haben. Was wir irgendwann errichten wollen, ist eine Überdachung für ein paar hundert Zuschauer, damit diese nicht jedem Wetter ausgesetzt sind“, schreibt Susa in seinem Brief, der bereits über 17000-mal gelesen wurde. „Dieser Bau führt zu keiner Lärmbelästigung. Im Gegenteil, denn er würde wie ein Lärmschutzwall zwischen Ihrem Wohngebiet und der Skaterbahn fungieren. Somit hätten Sie noch einen Grund weniger herumzunörgeln und müssten sich neue Beschäftigungen suchen.“

Weiter heißt es: „Sie berichten in Ihren Mails und Briefen von stundenlanger wöchentlicher Beschallung von Freitag bis Sonntag. Herr Klink, wenn unser kleiner Verein es irgendwann schaffen sollte, so viele Mitglieder zu haben, dass wir wirklich wöchentlich von Freitag bis Sonntag (sogar an Feiertagen) Ihr Wohngebiet mit Musik und Ansagen beschallen könnten, dann versichere ich Ihnen, dass wir genügend Geld in der Vereinskasse haben werden, um uns ein kleines schmuckes Stadion am Stadtrand zu errichten. Ihre Aussage ist schlichtweg falsch!“ kfl

• Den kompletten Brief finden Sie auf der Facebookseite des Doberaner FC



OZ

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