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Bad Doberan TSV Rostock verpasst den Aufstieg
Mecklenburg Bad Doberan TSV Rostock verpasst den Aufstieg
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00:05 09.05.2017

Vom Freudenhoch ins Tränental ging es am Sonnabend für Tischtennis- Oberligist TSV Rostock Süd. Die Ostseestädter haben den Aufstieg in die Regionalliga Nord knapp verpasst. TSV-Kapitän Mathias Wähner war dennoch nur ein bisschen enttäuscht. „Wir fühlen uns trotzdem wie Sieger, denn diese Saison war die erfolgreichste überhaupt in unserer Vereinsgeschichte“, betonte der 44-Jährige.

Hadernd: TSV-Kapitän Mathias Wähner Quelle: Foto: R. Grawert/oz-Archiv

Als „sehr, sehr schade“ beschrieb Sven Stürmer das bittere 3:9 gegen Hannover 96, den Tabellenzweiten der abgelaufenen Saison in der Oberliga Nord- West, das den Aufstiegstraum letztlich platzen ließ.

Dabei begann das Relegationsturnier in Bargteheide (Schleswig-Holstein) sehr aussichtsreich. Die Rostocker überraschten mit dem sensationellen 9:6 gegen Regionalligist TSV Bargteheide, der sich seinerseits mit dem 9:0 gegen Hannover doch noch den Klassenverbleib sicherte. Hannover wurde dank des direkten Vergleichs Zweiter vor Rostock, verpasste aber ebenso den Aufstieg.

Die „Südler“ waren Außenseiter, vor allem gegen die gastgebenden Bargteheider, die extra Ole Markscheffel aus China einfliegen ließen. Das zahlte sich aus, denn Markscheffel holte 2,5 Punkte. Rostock Süd hielt geschlossen dagegen. Besonders das untere Paarkreuz um Chris Rehberg und Til Puhlmann ragte heraus. Beide gewannen je zwei Einzel, Rehberg zudem das wichtige Doppel mit Daniel Jokiel.

Youngster Puhlmann sorgte mit seinem 3:2 gegen Torben Markscheffel für den umjubelten neunten Siegpunkt. Da waren mehr als fünf Stunden gespielt.

Nach nur einer Stunde Pause ging es gegen Hannover, die „große Unbekannte“ (Wähner) . Die Niedersachen führten schnell mit 5:1. Wähner und Rehberg verkürzten zum zwischenzeitlichen 3:6, doch zu mehr langte es nicht. „Vielleicht waren wir platt, Hannover war besser“, analysierte Wähner.

Trotz des geplatzten Aufstiegs-Traums herrschte bei den Rostockern mit Blick auf die neue Saison mehr Lust statt Frust. „Alle bleiben an Bord. Wir greifen wieder an“, verspricht Wähner.

Claus Kreutz

OZ

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