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Bad Doberan Tourismus-Experten treffen sich zur Jahrestagung
Mecklenburg Bad Doberan Tourismus-Experten treffen sich zur Jahrestagung
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00:00 16.04.2013
Heiligendamm

„220 Jahre Gesundheitstourismus Mecklenburg-Vorpommern“ ist das diesjährige Thema des Bädertages Mecklenburg-Vorpommerns, der vom Bäderverband Mecklenburg-Vorpommerns erstmalig in seiner Verbandsgeschichte im Frühjahr organisiert wird. In erster Linie ist dieses dem 220. Geburtstag des ältesten Seebades in Deutschland, Heiligendamm, zuzuschreiben. Denn hier wurde der Grundstein für das Kuren an der offenen See, der Thalassotherapie, gelegt. Am 18. und 19. April werden Mediziner, Bürgermeister, Kurdirektoren, Verwaltungsdirektoren von Reha-Kliniken, Hoteliers sowie Politiker über gesundheitstouristische Themen diskutieren. Für den Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Mitgliedern ist die gesamte gesundheitstouristische Weiterentwicklung des Landes von eminenter Bedeutung. Es gilt nicht nur auf Trends zu setzen, sondern Stärken zu erkennen und diese auszubauen, so der Präsident des Bäderverbandes M-V, Andreas Kuhn. Hinzu kommt, dass mit neuen innovativen Ideen, besonders im Gesundheitstourismus agiert und nicht wie so oft nur reagiert wird.

Erstmalig in Deutschland wird Mecklenburg-Vorpommern, gemeinsam mit Medizinern und Vertretern der Landesforstanstalt, in einem Projekt die natürliche Ressource Wald zum Kur- und Heilwald entwickeln.

Es soll der Wald als natürliches Therapeutikum für Präventions- und Kurmaßnahmen nutzbar gemacht werden.

Welche Rolle zukünftig der Gesundheitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern einnimmt, ist nach Auffassung des Präsidenten des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommerns vorauszusehen. Besonders unter dem Aspekt des demographischen Wandels und mit der wachsenden Erkenntnis, dass die Prävention bereits im Kindesalter einsetzt und sich ein Leben lang durchziehen muss, wird das Bedürfnis nach gesundheitstouristischen Angeboten steigen.

Auf diesem 19. Bädertag sollen wichtige Fragen wie „Wie viel Gesundheitstourismus verträgt ein moderner Kurort?", „Werden unsere Reha-Kliniken künftig zu Konkurrenten der Hotels?“, „Werden Kur- und Tourismusdirektoren zukünftige Gesundheits- bzw. Kurortmanager und welche Aufgaben kommen auf sie zu?", „Wie können ortsgebundene Heilmittel mehr in anspruchsvolle gesundheitstouristische Angebote eingebunden werden?" diskutiert werden.

Der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus unseres Landes, Harry Glawe, brachte in einem Gespräch mit Vertretern des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommerns deutlich zum Ausdruck, dass sich das Land dem weiteren Ausbau des Gesundheitstourismus stellt und der Minister signalisierte Unterstützung. Denn es wird in den nächsten Jahren von einer Trendwende ausgegangen, so Kuhn.

OZ

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