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Bad Doberan Traumtor! André Grenz schießt den Doberaner FC zum Sieg
Mecklenburg Bad Doberan Traumtor! André Grenz schießt den Doberaner FC zum Sieg
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10:24 02.05.2018
André Grenz (M.) – hier in einem früheren Spiel – schoss den Doberaner FC mit seinem 14. Saisontor zum Auswärtssieg. ARCHIVFOTO: ANJA OTT
Bad Doberan

Trainer Ronny Susa vom Fußball-Landesligisten Doberaner FC war zufrieden mit der gezeigten Leistung und stolz auf sein Team. Die Münsterstädter haben am Sonnabend das Spiel beim PSV Wismar mit 1:0 (1:0) gewonnen und mit dem zweiten Sieg in Folge einen großen Schritt in Richtung des angestrebten Klassenverbleibs gemacht.

„Das waren zwei wichtige Siege in den vergangenen beiden Spielen, da auch die Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg gepunktet hat“, meinte der 37-jährige Susa und lobte seine Mannschaft: „Die erste Halbzeit war die beste Hälfte, die wir in der Saison bislang gespielt haben.“

Die Doberaner dominierten auf dem Kunstrasenplatz in Wendorf in den ersten 45 Minuten das Geschehen, waren die torgefährlichere Elf. Mitte des Durchgangs brachte DFC-Offensivspezialist André Grenz seine Farben per Traumtor in Führung. Der 28-Jährige traf per Volleyschuss aus 22 Metern Torentfernung ins linke obere Eck. „Ein herrlicher Treffer“, sagte Ronny Susa. Grenz und Michael Küter vergaben weitere gute Möglichkeiten für die Doberaner, die kurz vor der Pause noch Pech hatten. Marvin Wiencke per Eckstoß und Lukas Prange per Freistoß scheiterten an der Torlatte.

Kurz nach dem Seitenwechsel mussten die Doberaner dann einen unnötigen Platzverweis hinnehmen. Der bereits verwarnte Christopher Reinisch sah nach einer Unsportlichkeit Gelb-Rot (49.). In Unterzahl fokussierten sich die Gäste auf ihre Defensive und lauerten auf Konter. Erneut vergaben Grenz und Prange gute Torchancen.

In der Schlussphase gerieten die Doberaner dann richtig unter Druck. Allerdings konnte sich Debütant Dominic Wohlt im DFC-Tor zweimal auszeichnen und wehrte die beiden besten Wismarer Torschüsse glänzend ab. Der 18-Jährige blieb ohne Gegentreffer und war am Ende gemeinsam mit André Grenz der Matchwinner.

„Dominic hat ein gutes Spiel gemacht, sehr ruhig und abgeklärt agiert für sein Alter“, lobte Doberans Coach Ronny Susa. Bemerkenswert: Am Vormittag hatten Wohlt und Herbert Baor bereits bei den A-Junioren des DFC gespielt und beim FC Förderkader René Schneider mit 0:3 verloren.

In der Tabelle verbesserte sich der Doberaner FC mit nun 29 Punkten aus 23 Spielen auf den siebenten Rang. Der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz beträgt sieben Partien vor Saisonende zehn Zähler. Weiter geht’s bereits morgen um 10.30 Uhr auf dem heimischen Sportplatz am Busbahnhof gegen den SC Parchim.

Unterdessen musste Liga-Kontrahent FSV Kühlungsborn am Sonnabend einen deutlichen Rückschlag im Titelkampf hinnehmen. Bei der abstiegsbedrohten SG Ludwigslust/Grabow unterlagen die Ostseekicker überraschend mit 2:3 (1:1) und können ihre Aufstiegshoffnungen fortan wohl endgültig ad acta legen. Der Rückstand auf Spitzenreiter Bölkower SV beträgt aktuell 14 Punkte. Es war bereits die fünfte Auswärtsniederlage im zwölften Spiel.

Morgen Abend (18.30 Uhr, Sportplatz West) empfangen die Kühlungsborner den früheren Europapokalteilnehmer SG Dynamo Schwerin. Dann wollen die Hausherren etwas Wiedergutmachung betreiben und den zehnten Sieg im zehnten Spiel in heimischen Gefilden einfahren.

Statistik

Doberaner FC: Wohlt – Garske, Baor, Heilemann, Kozlowski – Reinisch, Wiencke, Rosenkranz (82. Zettl), Grenz – Prange (90.+1 Gehrmann), Küter (86. Krempien).

Tor: 0:1 Grenz (24.). Gelb-Rot: Reinisch (49./wiederholtes Foul). Schiedsrichter: Sebastian Buchmann (Rostock). Zuschauer: 38.

FSV Kühlungsborn: Reimer – Wilke, Kelling, Sibrins, Bartsch – Raphael, Santana, Hagedorn, Fiedler (59. Leutert), Zirnsack – Puschkaruk, Franke.

Tore: 0:1 Franke (8.), 1:1, 2:1 L. Bearwinkel (27., 65.), 2:2 Wilke (70./Foulelfmeter), 3:2 B. Bearwinkel (88.). Gelb-Rot: Tobias Hagedorn (85./

FSV Kühlungsborn). Schiedsrichter: Thomas Bergmann (Karft).

Zuschauer: 77.

Tommy Bastian

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