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Bad Doberan Trotz 2:5-Schlappe: Piranhas schlagen sich achtbar
Mecklenburg Bad Doberan Trotz 2:5-Schlappe: Piranhas schlagen sich achtbar
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00:00 09.10.2018
Tilburg/Rostock

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung mussten sich die Rostock Piranhas am Sonntag in der Eishockey-Oberliga Nord bei Spitzenreiter Tilburg Trappers mit 2:5 (0:1, 0:3, 2:1) geschlagen geben. Es war die zweite Niederlage in Folge für das Team von REC-Trainer Christian Behncke, das nun den fünften Tabellenplatz belegt.

Piranhas-Coach Christian Behncke sah trotz der Niederlage gute Ansätze bei seiner Mannschaft. FOTO: VEREIN

Der Coach haderte mit dem Spielverlauf. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben sehr gut dagegengehalten. Im zweiten Abschnitt allerdings waren wir bei Überzahl-Situationen für uns unachtsam. Das hat uns letztlich um den Lohn für unsere gute Leistung gebracht“, analysierte Behncke.

Mit dem An-Bully agierten die Piranhas im Eissportzentrum Stappegoor konzentriert und ließen die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Erst nach dem 0:1 durch Danny Stempher in der zehnten Minute gerieten die Piranhas unter Druck. Die favorisierten Niederländer erspielten sich in der Folge viele gute Möglichkeiten. Der REC hingegen kam nur selten vor das Tor, konnte sich nur eine Torchance erarbeiten. Aber der nur kleine Rückstand gab den Ostseestädtern Mut für die restliche Spielzeit. Bis zur 35. Minute hielten die Gäste das Spiel offen.

Doch mit dem 0:2 stieg der Druck auf den REC. Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass die Piranhas in einer Überzahl-Situation kurz vor Ende des zweiten Drittels gleich zwei Gegentore nach Tempogegenstößen kassierten. „Das war hart für uns, das haben wir nicht clever gemacht. Aber wir haben auch danach nicht aufgesteckt, sondern alles versucht“, meinte Behncke.

Die Hansestädter zeigten gegen überlegene Hausherren – Torschussverhältnis: 32:11 für die Trappers – gute Moral und legten einen furiosen Start in den Schlussabschnitt hin. Binnen vier Minuten trafen die beiden Neuzugänge Viktor Beck und Thomas Voronov zum 1:4 sowie 2:4. Die Piranhas schöpften neuen Mut. Doch die Gastgeber waren zu abgezockt, ließen trotz des spielerischen Aufschwungs beim REC nur wenige Chancen zu. Acht Minuten vor dem Ende machten die Tilburger dann die letzten Hoffnungen der Raubfische mit einem Schlagschusstor aus der Distanz zunichte – 2:5 aus Sicht des REC.

Christian Behncke war dennoch angetan vom Auftritt seines Teams und wagte nach dem Spiel schon einen Ausblick auf das Rückspiel. „Wir haben gesehen, wenn wir konzentriert in Gleichzahl agieren, dann können wir auch gegen die Tilburger unsere Punkte holen. Wenn sie nach Rostock kommen, dann werden wir die Zähler behalten“, gibt sich der Chef an der Bande optimistisch.

Zunächst müssen die Piranhas am Freitag (20 Uhr) allerdings das dritte Mal hintereinander auswärts antreten. In Leipzig treffen sie auf die Icefighters, ehe sie am Sonntag (19 Uhr) den EC Harzer Falken aus Braunlage (Niedersachsen) in der Schillingallee zu Gast haben werden.

Rostock Piranhas: Urbisch – Kohlstrunk, Hartmann, Gärtner, Teljukin, Kohl, Kröber – Voronov, Piehler, Beck, Brockelt, Becker, Classen, Kurka, Patocka, Koopmann, Bezouska.

Tore: 1:0, 2:0 Stempher (10., 36.), 3:0 Heuvel (39.), 4:0 Collier (40.), 4:1 Beck (43.), 4:2 Voronov (44.), 5:2 Verkiel (51.).

Strafminuten: REC 12 + 10, Tilburg 14.

René Warning

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