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Überall wird gebaut in diesen Tagen

Kröpelin/Neubukow/Rakow Überall wird gebaut in diesen Tagen

Neue Vorhaben entstehen derzeit vor allem in Kröpelin und Neubukow, aber auch in Rakow

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Das Dach von „Küsters Gaststätte“ ist weg – die Abrissarbeiten für eine neue Wohnanlage an Kröpelins Hauptstraße gehen jetzt zügig voran.

Kröpelin/Neubukow/Rakow. Der erste Eindruck täuscht: Die neue, noch unbewohnte Ackerstraße in Jennewitz – sie trägt mittlerweile den Namen Schönbusch – ist als Adresse für neue Eigenheime offenbar doch sehr gefragt. Wie Kröpelins Bauamtsleiter Rüdiger Kropp gestern der OZ bestätigte, laufe die Vermarktung von Kröpelins derzeit größtem Wohnungsbaugebiet „sehr gut“. Im städtischen Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 seien deshalb bereits die Kosten für eine Erweiterung des B-Plans – für mehr als die bislang 20 geplanten Eigenheime an dieser Stelle – eingestellt worden. Die entsprechende Haushaltssatzung der Stadt Kröpelin und ihr neuer Haushaltsplan liegen am 22. Februar den hiesigen Stadtvertretern zur Beschlussfassung vor.

OZ-Bild

Neue Vorhaben entstehen derzeit vor allem in Kröpelin und Neubukow, aber auch in Rakow

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Derweil gehen die Abrissarbeiten für einen nagelneuen Wohnkomplex inmitten Kröpelins sichtbar voran. „Dann könnte es unmittelbar mit dem Neubau weitergehen. Bis zur Fertigstellung brauchen wir bestimmt zwei Jahre“, hatte dazu der Bauherr Sebastian Brüsehafer der OZ gesagt. Errichtet werden sollen hier ein Wohn- und Geschäftshaus (direkt an der Hauptstraße) und dahinter zwei Häuser mit insgesamt 18 Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen mit Aufzug, Balkonen oder Terrassen.

„Schätze haben wir hier nicht gefunden – es ist allerdings auch das erste Mal, dass ich bei einem Abriss gar nichts Besonderes gefunden habe“, sagte gestern ein Abriss-Mitarbeiter vor Ort.

Doch selbst unter dem so geschichtsträchtigen Kröpeliner Pfarrhaus von 1739 soll bei seinem Abriss nichts Außergewöhnliches zutage getreten sein, wie die OZ hier bei einem Mann mit Schaufel erfuhr.

Nun ist nur noch eine Kuhle vom einstigen Kellergeschoss übrig und bald solle sich über allem ein neues Haus der Kirchengemeinde mit Gruppen- und Unterrichtsraum, mit einer Küche und einer neuen Pastor-Dienstwohnung erheben.

Zu den städtischen Bauvorhaben in diesem Jahr zählen auch die Sanierung des Hofes der Grundschule – dafür erstellt das Bauamt derzeit eine „Terminkette“ – und die Fußgänger-Rampe vom Kamp zum Bahnhof. Dafür stehen in den nächsten Tagen die nötigen Baumfällungen an.

In der Nachbarstadt Neubukow läuft im neuen Wohngebiet „Am Hengstenplatz“ der erste Hochbau eines Eigenheims und am Panzower Landweg nimmt die neue Kita des Instituts Lernen und Leben weiter Gestalt an (siehe Foto).

Äußerlich fertiggestellt erscheint in Rakow eine neue Pflege-Pension mit acht Plätzen. Sie soll zu Ostern eröffnet werden. Pflegebedürftige haben Anspruch auf „Verhinderungspflege“, wenn sie seit mindestens sechs Monaten von einem Angehörigen gepflegt werden und dieser vorübergehend verhindert ist. In Rakow könnten sie dann Urlaub machen.

Thomas Hoppe

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