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Umwelttag: Die Hauptstreitmacht kam aus dem Nebel

Retschow/Hohenfelde Umwelttag: Die Hauptstreitmacht kam aus dem Nebel

Vom Hütter Wohld bis zum Haff säuberten am Samstag Bürger ihre Umgebung.

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„Wir sind hier im Prinzip der Retschower Mittwochstreff“, stellte Elke Müller diesen Teil der insgesamt 35 Umwelttagteilnehmer der Gemeinde vor.

Retschow. „Die Hauptstreitmacht kommt von oben“, sagt Vize-Bürgermeister Peter Becker an der Stülower Eiche neben dem Dorfgründungsgedenkstein und zeigt in den Nebel, Richtung Retschow. Er kämpft derweil allein mit Jannick Ott gegen Laub und Reisig an dieser Straßengabelung. Letzterer begründet ganz offen, warum er an diesem Umwelttag, zu dem die Jugendfeuerwehr der Gemeinde aufgerufen hatte, teilnimmt. „Ein bisschen aus Lust und ein bisschen, weil ich muss“, sagt der Elfjährige und nordet das Muss bei seinem Papa ein. Im Nebel stapeln indes drei Männer alte Autoreifen und Farbtöpfe an den Rand der Kreisstraße. Unweit von ihnen sammeln die drei Chormitglieder Andrea Rolf, Renate Franzke, Heike Zingler sowie Helga Günther jeweils zwei blaue Säcke mit Müll voll. „Es ist wunderschön zu sehen, wie viel Müll eigentlich zusammenkommt“, sagt Elke Müller vom „Retschower Mittwochstreff“ und kümmert sich mit ihren Kolleginnen und den „mithelfenden Ehemännern“ weiter um die Pflege des kleinen Parks am Schwarzen Hahn von Retschow. Derweil versorgt ein paar Kilometer weiter gerade der Bürgermeister der Gemeinde Hohenfelde, Karlheinz Siewert, die Umwelttagaktivisten der Jugendwehr am Dorfteich mit Getränken aus seinem Transporter und zeigt auf die erste Müllausbeute mit Nähmaschine und einem halben Campingstuhl. „Es gibt drei Gruppen, die gegenwärtig im Dorf sammeln“, sagt der Mann. Insgesamt sollen 40 Hohenfelder beim Subbotnik dabei sein, heißt es. In Althof werden 30 Teilnehmer gezählt, von denen einige den Wanderweg bis zum Hütter Wohld wieder einebnen, weil er ausgespült worden war.

Auch in Biendorf und Russow ist an diesem Samstag Frühjahrsputz angesagt. Hier hatte die Kirchengemeinde dazu aufgerufen, Friedhof und Kirche aufzuräumen.

 



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