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Unsere Heimat als Tourismusregion

Kühlungsborn Unsere Heimat als Tourismusregion

Diskussion über Entwicklung der Gästezahlen

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Foto vom Brand des Wirtschafts- hauses aus der Bildanlagen- karte der Volkspolizei von 1979.

Kühlungsborn. Die Ostsee-Zeitung wird dieses Jahr 65 Jahre. Ein Grund, auf die vergangenen Jahrzehnte zurückzublicken, aber auch in die Gegenwart und Zukunft zu schauen.

Ein Thema, welches wir als Lokalzeitung seit Jahren mit begleiten, ist die Entwicklung des Tourismus zwischen Rerik, Kühlungsborn, Nienhagen und Bad Doberan.

Und darüber möchte die Ostsee-Zeitung mit Ihnen, liebe Leser, und den Touristikern der Region am Mittwoch, 17. Mai, um 18 Uhr in der Kunsthalle Kühlungsborn, Ostseeallee 48, diskutieren. Thema:

Unsere Heimat als Tourismusregion. Mehr Gäste, mehr Übernachtungen – wann ist die Grenze erreicht?

Die Gästezahlen steigen stetig. Der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder verzeichnete zwischen Boltenhagen und Graal-Müritz 8,2 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr ein neues Rekordergebnis.

Kühlungsborn zählte im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Gästeankünfte. Die Zahl der Übernachtungen stiegt um 11820 auf 452887.

Mit Veranstaltungen und besonderen Angeboten sollen immer mehr Urlauber in unsere Region gelockt, die Vor- und Nachsaison mehr belebt werden. Doch wann ist die Grenze erreicht, sind immer mehr Gäste zu viel? Verlieren wir durch zu viele Touristen ein Stück Heimat oder sind sie ein Teil von ihr? Fühlen sich die Einheimischen noch zu Hause, wenn immer mehr Touristen kommen? Haben wir ausreichend Fachkräfte, um das Angebot zu halten? Wird ausreichend in die Infrastruktur investiert?

Wir sind auf die Meinung der OZ-Leser gespannt. Anmeldungen für den Gesprächs-Abend sind möglich unter der Nummer ☎ 0381/365122.al

Gesprächsabend:

Mittwoch, 17.Mai, 18 Uhr, Kunsthalle Kühlungsborn, Ostseeallee 48. Anmeldung unter ☎ 0381 / 365122

Fotos vom Brand des Wirtschaftsgebäudes

Ingo Zilinski hat den Brand des Wirtschaftsgebäudes in Bad Doberan nicht miterlebt. „Damals versah ich meinen Dienst bei der Volksarmee“, erzählt der Bad Doberaner. Dennoch hat der 58 Jahre alte Polizist die „Bildanlagenkarte zum Brand eines Wirtschaftsgebäudes des ehemaligen Klosters in Bad Doberan am 8. März 1979 gegen 16.40 Uhr“ aus dem Fundus der Volkspolizei aufgehoben. „Aus persönlichem Interesse“, sagt er. Für die Geburtstagsfeier der OSTSEE-ZEITUNG am 14. Juni am Molli-Bahnhof in Kühlungsborn Ost stellt er die Akte zum Ansehen gerne zur Verfügung. Denn der Brand habe damals viele Doberaner bewegt. „Das war für uns ein Schock.“

Im unteren Bereich des Hauses befanden sich Küche und Gaststätte der Vitakost. „Hier wurde Mittag ausgeteilt “, erinnert sich Ingo Zilinski. „Hier fanden auch Events statt. Ich habe da 1978 noch Silvester gefeiert.“ Der Brand sei oben im Gewürzlager gelegt worden. „Ich kannte den Brandstifter“, erzählt der Bad Doberaner. Er sei verurteilt worden und habe seine Strafe abgesessen.

Die OZ-Lokalredaktion ist auf der Suche nach Fotos, Zeitungsartikeln und Schriftstücken, die Ereignisse dokumentieren, die die Menschen zwischen Kühlungsborn, Nienhagen und Satow in den vergangenen sechs Jahrzehnten bewegt haben. Auf diese Geschichten wollen wir auf der Geburstagsfeier mit Ihnen, liebe Leser, auf 65 Jahre zurückblicken.

Info: Sie erreichen die Redaktion per Post an OSTSEE-ZEITUNG, Alexandrinenplatz 1a,

18209 Bad Doberan, per Mail an:

bad-doberan@ostsee-zeitung.de oder rufen Sie an unter: ☎ 038203/ 55300.

al

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