Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan Viel Spaß beim großen Buddeln
Mecklenburg Bad Doberan Viel Spaß beim großen Buddeln
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:07 07.05.2018
Kathrin und Martin Beeker – gerade im Kurzurlaub in Kühlungsborn – entschieden sich für die klassische Sandburg-Variante. Der Nachwuchs baute fleißig mit. Zur Platzierung hat es nicht gereicht, aber sie hatten viel Spaß. Quelle: Fotos: Lutz Werner
Kühlungsborn / Rerik

Schildkröten-Familie (107 Punkte) vor Labyrinth (104) und Giraffe (103): Bei der Preisverleihung im Sandburgenbau-Wettbewerb in Kühlungsborn am Sonnabend wurde es ganz eng. Die Nase vorn hatte schließlich das Team Turtle – ein Mütter-Töchter-Quartett aus Berlin und Leipzig, Kurgäste aus der Kurklinik Stella Maris. Die Klinik stellte auch die Vize-Champions – ein Mütter-Söhne-Quartett aus Brandenburg und Sachsen. Die Drittplatzierten, die „Turboschnecken“, waren drei Mädels aus Bad Doberan – Maria und Alena Hennecken sowie Miriam Lüth, neun bis elf Jahre alt. Die Jury – in Kühlungsborn bestehend aus Karsten Jurk vom Veranstalter Touristik Service, DJ Carsten Ulrich, der das Spektakel moderierte, und OZ-Redakteur Lutz Werner – bewertete die Kriterien Idee, Dekoration, Details und Schwierigkeitsgrad.

In Rerik, Kühlungsborn, Börgerende und Nienhagen wurde Phantasievolles aus Sand gebaut

Bei den drei besten Teams, aber auch einigen anderen, fiel auf: Sie hatten sich auf den Wettbewerb gut vorbereitet. Vorher Steine, Holz und Muscheln als Deko gesammelt. Das, was jetzt groß gebaut wurde, zuvor im kleineren Format schon mal ausprobiert. Ole (10) und Oskar (11) hatten sogar einen exakt gezeichneten Plan für ihr Labyrinth dabei.

Auch in diesem Jahr hatte der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder entlang der Küste, von Boltenhagen bis Graal-Müritz, wieder zum großen Buddeln, Formen und Gestalten am Strand aufgerufen. In Kühlungsborn hatte der Touristik Service die Wettkampf-Felder am Strand östlich vom Hafen abgesteckt. Dort war gerade erst feinster Sand aufgeschüttet worden. Ideale Bedingungen für die Sand-Kreativen bei herrlichem Frühsommerwetter. Elf Teams machten mit. Kein Rekord, aber Karsten Jurk vom Veranstalter Touristik Service war zufrieden: „Alle hatten ihren Spaß, die Stimmung war toll.

Und es kamen viele Zuschauer zum Gucken, Fotografieren und Videos machen. Und für alle Teilnehmer gab es Preise.“ Für das Sieger-Team einen Schnupper-Kurs in der Surf-Schule, die im Hafen ihr Domizil hat.

In Rerik setzte sich beim großen Buddeln am Sonnabendnachmittag an der Seebrücke spontane Kreativität durch. Finn Thielke (5) und seine beiden erwachsenen Helferinnen hatten sich erst 30 Minuten nach dem Start entschlossen, doch noch mitzumachen. Und legten dann richtig los – mit allem, was an Natur-Deko, wie Holz, Treibholz und Steinen, greifbar war. Heraus kam ein großes Krümelmonster – nur echt mit Knäckebrot im großen Mund, das Urlauber zugesteuert hatten. Der zweite Platz ging hier an ein Urlauber-Team aus Lauchhammer, das einen Pferdehof gestaltete, und den dritten Platz holte sich das Frauen-Team „Buddelflink“ der Wassersport- Freunde Rerik/Berlin, die schon oft dabei waren, mit einem „Poseidon im Boot“.

13 Teams machten in Rerik mit, und für die drei besten gab es vom Veranstalter Kurverwaltung opulent ausgestattete Präsentkörbe, die zusätzlich mit je einem Einkaufsgutschein aufgewertet wurden. Leer ging auch in Rerik keiner der Teilnehmer aus. Auch hier war tolle Stimmung. „Wir sind extra aus Berlin für den Wettbewerb angereist und hatten viel Spaß“, sagte Alexander Murrer (28) vom Männer-Team der Wassersportfreunde.

Weitere Fotos in einer Galerie:

www.ostsee-zeitung.de

Hier wurde auch gebuddelt

9 Teams mit insgesamt 33 Teilnehmern waren im Ostseebad Nienhagen am Start. Den Sieg holte Marc Springler aus Nienhagen mit der Sand- Kreation eines AIDA-Kreuzfahrtschiffes. Hier war das Maritime angesagt, denn Platz zwei ging an eine Unterwasserwelt und der dritte Rang an den Sand-Nachbau der „Titanic“.

In Börgerende buddelten ebenfalls neun Teams und es gab einen haushohen Gewinner: Das Mädchen-Team Rili – zwei Teenies aus Falkensee – gestalteten einen Sommertempel mit Blumen.

Lutz Werner

Mehr zum Thema

Der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder ruft wieder zum Sandburgenwettbewerb auf. Gebuddelt wird entlang der mecklenburgischen Ostseeküste von Boltenhagen bis Graal-Müritz.

02.05.2018

Familienzirkus lädt ab heute zu Zwei-Stunden-Programmen auf Kröpeliner Festplatz ein

03.05.2018

Buddelspaß am Poeler Strand: 18 Teams zauberten am Sonnabend am Schwarzen Busch Kunstwerke in den Sand. Mehr als 100 kleine und große Sandburgenbauer beteiligten sich an diesem Wettbewerb. Den gewannen Neulinge: die Familien Falckenhayn.

07.05.2018

Zwölf Auftritte gestern Nachmittag im Kamp-Theater / Den Besuchern wurde viel geboten

07.05.2018

Rostocker kosten an den Ständen der Street-Food-Karawane Speisen aller Art

07.05.2018

30 Reiter kamen zur Predigt von Pastor Olaf Pleban nach Kröpelin

07.05.2018
Anzeige