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Bad Doberan „Viele sind schon hier gewesen und finden es toll“
Mecklenburg Bad Doberan „Viele sind schon hier gewesen und finden es toll“
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00:18 04.05.2018
Zu den ersten Gästen gehörten gestern: Monika und Siegfried Teubler aus Satow (v.l.) sowie Margret (verdeckt) und Siegfried Stielow (r.) aus Berendshagen. Anton Kisli serviert ihnen Akropolis-Teller und Leber. Quelle: Foto: Thomas Hoppe

„Das hat sich im Ort herumgesprochen – Werbung hat er ja im Grunde gar keine. Und viele sind schon hier gewesen und finden es toll“, sagt Silvia Schuster aus Kröpelin vor dem neuen griechischen Restaurant „Athos“ am Stadtholz 3. Sie hat gerade ein paar Tischblumensträuße abgegeben, die hier am Abend die Festtafel zum 70. Geburtstag ihrer Mutter, Edelgard Schröder, schmücken sollen. „Wir waren zunächst probeessen – da war meine Mutter dabei – und dann haben wir gesagt, hier reservieren wir“, ergänzt Silvia Schuster.

Durch ihre Verwandtschaft hatte Monika Teubler schon erfahren, dass das „Athos“ im Kröpeliner Stadtholz eröffnet hat. Da sie am vergangenen Samstag Geburtstag feierte, luden sie ihre Freunde zum Essen ein. Dem Quartett schmecken die Akropolisteller und die Leber gut : „Kann man weiterempfehlen“, sagt Monika Teubler und lobt extra, dass das ganze Essen noch die richtige Hitze habe.

„Bis jetzt waren alle soweit zufrieden“, sagt dann auch mit etwas Stolz der Kellner Anton Kisli, der gemeinsam mit seinem Schwager und Koch, Stefan Zugrav, die Athos GmbH Kröpelin führt. Und er betont, dass das 80-Plätze-Lokal bislang insbesondere an den Wochenenden voll besetzt war und auch am 1. Mai. Das war selbst bei der Zirkusfamilie aufgefallen, die zurzeit gegenüber auf der Festwiese gastiert: „Da im Lokal war es am Dienstag sehr sehr voll“, sagte Rodrigo Lauenburger der OZ.

„Eigentlich, da wir auch noch keine Werbung oder Sonstiges gemacht haben, können wir uns nicht beschweren. Auch der Bürgermeister war schon mehrmals hier“, erzählt Anton Kisli. „Er hat ein paar Mal Essen mitgenommen und war mit seiner Familie hier“. Angesichts der erst noch richtig beginnenden Saison, betont der 25-Jährige, dass das Athos dringend ein, zwei weitere Arbeitskräfte benötige. „Wir brauchen noch Leute von hier für die Bar. Zwei, egal ob Frau oder Mann, wären mir am liebsten. Bisher helfen nämlich immer meine Schwestern. Wenn voll ist, laufen wir hier zu dritt“. Viele Gäste seien froh, „dass hier wieder was ist“. Manche seien in den letzten Jahren – das alte Lokal stand über sieben Jahre leer – sehr weit zum Essen gefahren, berichtet Anton Kisli über die Reaktionen der Kröpeliner. Der benachbarte Schützenverein der Stadt schenkte der Gaststättencrew zur Eröffnung am 6. April einen Blumentopf.

Von den angebotenen Speisen sei „natürlich Gyros“ besonders gefragt. „Wenn man zum Griechen geht, ist das immer halt Gyros. Das kennt wirklich jeder. Bei vielen anderen Gerichten fragen die Leute nach, was das ist und wie das ist“, erklärt der Kellner und „übersetzt“ auf Nachfrage Souvlaki mit Fleischspieß und Bifteki mit Boulette.

Thomas Hoppe

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