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Bad Doberan Volleyballer geben sich nach Fehlstart kämpferisch
Mecklenburg Bad Doberan Volleyballer geben sich nach Fehlstart kämpferisch
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00:05 18.10.2017
Konrad Jagusch (l.) punktet hier per Schmetterball. Das gelang dem Warnemünde-Routinier am Wochenende allerdings zu selten. Quelle: Foto: Ronny Susa
Rostock

Tommy Mehlberg war völlig geschafft. Vor allem die mentale Anspannung hatte ihn ermüden lassen. Auch körperlich war der 1,90 Meter große Außenangreifer der Zweitliga-Volleyballer des SV Warnemünde am Wochenende voll gefordert. Die Ostseestädter mussten gleich zwei Heimspiele innerhalb von 24 Stunden bestreiten. Nach der 1:3 (22:25, 13:25, 26:24, 14:25)-Niederlage am Sonntag gegen die junge Mannschaft des VCO Berlin, gespickt mit vielen Jugend-Nationalspielern, fehlten dem 18-jährigen Mehlberg zunächst die Worte.

Tommy Mehlberg

Er sei enttäuscht, dass es nicht zum Punktgewinn gereicht habe, meinte der Warnemünder Neuzugang, der im Sommer vom Nachwuchsleistungszentrum in Schwerin zu seinem Heimatklub zurückkehrt war.

Mehlberg kam am Sonnabend beim 1:3 (25:22, 15:25, 17:25, 18:25) gegen den FC Schüttorf 09 (Niedersachsen) erstmals zum Einsatz, spielte auch am Sonntag. In den ersten drei Partien seiner Mannschaft durfte er aufgrund von Herzproblemen nicht mitspielen. Mittlerweile ist alles abgeklärt und die Ärzte haben ihr Okay gegeben.

„Meine Knie haben gezittert, als der Trainer mich erstmals aufs Spielfeld bat. Anfangs war ich sehr nervös, musste mich erst reinfinden“, beschrieb Mehlberg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und zögerlichem Auftreten steigerte sich der Blondschopf. In der zweiten Begegnung des Doppelspieltags trug er gegen die Berliner sogar maßgeblich zum Gewinn des dritten Satzes bei.

Es war die beste Phase des SVW im Spiel gegen den VCO. Die Hausherren hielten vor etwa 300 Zuschauern in der Ospa-Arena auch zu Beginn des vierten Satzes gut mit, blieben bis zum 5:5 dran. Doch dann machten sie wieder zu viele leichte Fehler. Die Berliner spielten frech, unbekümmert und deutlich dynamischer auf und gewannen am Ende verdient.

SVW-Coach Christian Hinze musste neidlos anerkennen: „Der Gegner war stark. Wir haben dagegen zu viele individuelle Fehler gemacht, die ausschlaggebend waren.“ Es sei ein „Scheiß-Wochenende“ gewesen, wurde der 38-Jährige deutlich. Besonders ärgerte ihn, dass seine Mannschaft gleich zwei Heimspiele innerhalb weniger Stunden absolvieren musste. So kämen weniger Fans, und die Belastung sei zu groß.

„In Zukunft müssen wir unsere Interessen als Verein besser gegenüber dem Verband vertreten“, meinte Hinze.

Auch die Negativserie mit fünf Niederlagen und nur einem Zähler zum Saisonstart sowie dem letzten Tabellenplatz hinterlässt ihre Spuren. Das Selbstvertrauen der Warnemünder scheint zu schwinden.

Allerdings hätten er und seine Spieler im Vorfeld gewusst, dass es gerade zu Beginn des Zweitliga- Abenteuers schwierig werden könnte. „Da müssen wir jetzt durch, weiter an uns glauben und an uns arbeiten. Und wenn die Chance kommt, dann müssen wir zuschlagen“, forderte Hinze.

Ein Sonderlob sprach der Trainer an den Debütanten aus. „Tommy Mehlberg hat gegen die Berliner ein gutes Spiel gemacht und war aktiv an der Aufholjagd im dritten Satz beteiligt. Er wird uns noch helfen“, sagte Hinze.

Weiter geht es für die Warnemünder am 28. Oktober beim Tabellenzehnten TuB Bocholt in Nordrhein-Westfalen.

tb

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