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Bad Doberan Von Althof zur B105: Stadt prüft Verbindungsstraße
Mecklenburg Bad Doberan Von Althof zur B105: Stadt prüft Verbindungsstraße
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06:00 15.03.2019
Am Fuchsberg ist die Anbindung für die geplante Straße zwischen Althof und B105 schon gebaut. Quelle: Anja Levien
Bad Doberan

Die Stadt Bad Doberan wird die Notwendigkeit einer neuen Straße, die das Gewerbegebiet Eikboom mit Althof verbinden soll, prüfen lassen. Wie Bauamtsleiter Norbert Sass mitteilt, sei der Anschluss der Wohngebiete, zu denen auch der Hasenberg, Fuchsberg und Parkentiner Landweg zählt, eine große Nummer, auf die noch einmal eingegangen werden müsse. Das habe auch die emotionale Diskussion auf der Bürgerversammlung zum Verkehrskonzept Ende Januar gezeigt.

Hintergrund: Die Stadt hat ein Verkehrskonzept erarbeitet lassen. Dieses sieht unter anderem die neue Straße vor. Althöfer sowie Bewohner von Fuchsberg und Hasenberg wehren sich gegen die Verbindung, befürchten mehr Verkehr durch ihre Wohngebiete.

Die Straße ist im Bebauungsplan vorgesehen. Da die Stadt das Gewerbegebiet Eikboom erweitern möchte und hier auch ein Wohngebiet entstehen soll, ist sie wieder Thema. „Durch die Wohnraumnutzung sind die Verkehrsströme anders zu betrachten. Dazu gibt es eine Verkehrsprognose“, sagt Norbert Sass. Diese prüft, ob die Straße notwendig sei und welchen Verkehr sie aufnimmt. „Da wir die Straße fördern lassen wollen, müssen wir sie wirtschaftlich darstellen.“ Heißt: Lohnen sich die Baukosten überhaupt. Denn die Straße müsste den Althöfer Bach queren, führt durch eine Niederung. „Deshalb wollen wir die Wirtschaftlichkeit prüfen lassen. Es macht keinen Sinn, Wohngebiete gegen uns aufzubringen für etwas, was vor 25 Jahren für gut befunden wurde“, so Sass in Bezug auf den B-Plan.

Kommt die Straße nicht, fehle der Stadt aber eine wichtige Achse, macht Sass deutlich. Bisher sei die Fritz-Reuter-Straße die einzige Nord-Süd-Verbindung von Althof zur B105. Und auch der Parkentiner Landweg habe bisher nur eine Ausfahrt. Daher sollte zumindest eine Anbindung des Gewerbegebiets an den Parkentiner Landweg in Betracht gezogen werden.

Durch die Prüfung verzögert sich der Beschluss zum Verkehrskonzept. Das kritisiert Bauausschussvorsitzender Joachim Seehaus. „Wir kommen nicht weiter. Wir diskutieren seit zehn Jahren über das Verkehrskonzept.“

Mehr lesen: Doberaner wehren sich gegen neue Straße

Mehr zum Verkehrskonzept: Tempo-Reduzierungen auf mehreren Straßen

Anja Levien

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