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Bad Doberan Waldkindergarten kann starten
Mecklenburg Bad Doberan Waldkindergarten kann starten
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00:00 27.04.2016
Sylvie Lebeda-Kreiner und Matthias Kreiner von der Elterninitiative vor dem künftigen Waldkindergarten, der am 2. Mai öffnet. Quelle: Renate Peter

Der Waldkindergarten „Nawaki“ kann am 2. Mai eröffnen. Die Stadtvertreter haben in ihrer Sitzung der Kostenbeteiligung der Stadt an den Betreuungsplatzkosten zugestimmt und einen Zuschuss bis Jahresende beschlossen. Grund dafür ist eine Finanzierungslücke von 15 000 Euro auf Seiten des Trägervereins Waldkinder Bad Doberan, der aus einer Elterninitiative entstanden ist.

Hintergrund: Der Landkreis hatte die Betriebserlaubnis für den Waldkindergarten mit 15 Kindern zwar erteilt, aber die Entgelte in der Höhe nicht genehmigt. Zusammen mit dem Landkreis und der Stadtverwaltung wurde ausgehandelt, dass sich die Stadt zu 50 Prozent mit 152,68 Euro an den Platzkosten beteiligt — die gleiche Summe wie der Elternbeitrag. Zum Vergleich: Für die vier Kindertagesstätten der Stadt Bad Doberan zahlt die Kommune zwischen 124,43 Euro und 172,25 Euro. Der Kompromiss sei nur zustande gekommen, weil der Trägerverein 15000 Euro selbst aufbringen wollte, erläuterte Bürgeramtsleiter Gerhart Kukla während der Stadtvertretersitzung. Die Finanzierungslücke sollen die Eltern ausgleichen, 13 Plätze sind bisher vergeben. „Wir haben beschlossen, dass die Eltern einen zusätzlichen Beitrag leisten“, sagte Sylvie Lebeda-Kreiner vom Verein. Damit müssten diese 98 Euro im Monat mehr zahlen. Eine Dauerlösung sei das nicht. Der Verein appellierte an die Stadtvertreter, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Bürgeramtsleiter Gerhart Kukla schlug vor, den Kindergarten über eine Vereinsförderung zu unterstützen oder einen Zuschuss zu gewährleisten, der aus Minderausgaben oder Kasseneinnahmen finanziert werden könnte.

„Es gibt mit diesem Waldkindergarten genau drei in MV. Das ist ein Projekt, das der Stadt zur Ehre gereicht“, sagte Guido Lex (UDI). Er schlug vor, den Gemeindeanteil um 42,59 Euro auf 195,27 Euro aufzustocken. Dem folgten die Stadtvertreter mit 15 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. „Der städtische Zuschuss, der jetzt gewährt wird, wird ab dem 1.1. 2017 für Kinder, die von außerhalb betreut werden, nicht mehr gewährt“, machte Gerhart Kukla noch einmal deutlich. Im November werde für das nächste Jahr neu verhandelt.

„Das hilft und sehr, wir sind sehr zufrieden“, sagte Sylvie Lebeda-Kreiner — auch, wenn noch ein Restbetrag bleibe, der von den Eltern aufgebracht werden müsse. „Es bleibt ein Elternbeitrag, der für Finanzschwache nicht finanzierbar ist. Aber jetzt ist ein Start machbar.“

Von al

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