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Bad Doberan Yacht vor Halbinsel Wustrow gestrandet
Mecklenburg Bad Doberan Yacht vor Halbinsel Wustrow gestrandet
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22:22 17.05.2018
Die Yacht strandete vor der Halbinsel. Quelle: Kurverwaltung Rerik
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Rerik

Vor der Halbinsel Wustrow ist am Donnerstagmorgen eine acht Meter lange Segelyacht auf Grund gelaufen und gestrandet. Das Boot sitzt fest, der Skipper blieb unverletzt. Wegen des ungünstig gelegenen Unfallortes ist eine Bergung derzeit nicht möglich.

Skipper hatte sich offenbar verschätzt

Wie Robert Stahlberg, Sprecher der Wasserschutzpolizei, mitteilte, hatte sich das Unglück am Morgen gegen 6 Uhr ereignet. Der in Lübeck gestartete 72-jährige Skipper aus Chemnitz (Sachsen) hatte laut Polizei vor der Halbinsel Wustrow zunächst geankert. Offenbar hatte der Skipper den starken Nord-Ost-Wind falsch eingeschätzt, sodass sich seine Segelyacht in Bewegung setzte. Die Ankerleine riss, das Acht-Meter-Boot trieb immer weiter Richtung Land und lief schließlich auf mehrere Steine auf. Der Skipper verständigte die Seenotretter, die daraufhin Feuerwehr und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmierten.

Bergung gestaltet sich schwierig

Ein Zeitpunkt für die Bergung des gestrandeten Bootes vom Typ „Delanta 80“ war nach Aussage von Stahlberg nicht absehbar. „Von Wasser und Land aus ist es uns derzeit nicht möglich, an die Segelyacht heranzukommen“, sagte er. Luftaufnahmen sollen bei der Einschätzung der Lage helfen.

Die Halbinsel Wustrow ist für die Öffentlichkeit gesperrt, gehört Anno August Jagdfeld. In Zusammenarbeit mit seiner Entwicklungs-Compagnie Wustrow  konnte die Freiwillige Feuerwehr Rerik über die Halbinsel bis zur Yacht vordringen, teilt Wehrführer Dietmar Rohn mit. Mit einem Trecker seien Gerätschaften und Kameraden an die Steilküste gebracht worden. Mit einer Leiter sei die Feuerwehr ans Ufer gelangt und zu Fuß zur Yacht gelaufen. „Wir haben die Kraftstoffe von der Yacht runtergeholt“, sagt der Wehrführer.

Glück im Unglück hatte der Skipper. Er hat sich eigenständig in Sicherheit gebracht und ist unverletzt an Land gelangt, so die Polizei. Ein Zeitpunkt der Bergung der Segelyacht ist derzeit nicht absehbar.

Stefan Tretropp/ Anja Levien

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