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Grevesmühlen 1500 Zuschauer bei der Premiere im Piraten Open Air
Mecklenburg Grevesmühlen 1500 Zuschauer bei der Premiere im Piraten Open Air
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11:30 24.06.2017
Die beiden Hauptdarsteller Laura Koppka als Angelina de Loreal und Benjamin Kernen in der Rolle des Capt’n Joshua Flint. Quelle: Foto: Dpa

Die gute Nachricht von gestern Abend: Es blieb trocken! Nachdem im vergangenen Jahr die Premiere nach einer halben Stunde aufgrund eines schweren Gewitters abgebrochen werden musste, ging in diesem Jahr alles glatt über die Bühne. Zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung für die rund 1500 Premierengäste und ein erleichterter Intendant Peter Venzmer – das ist die Bilanz des diesjährigen Auftaktes.

Gelungener Auftakt in die neue Saison

Tickets

Karten für das Piraten Open Air

in Grevesmühlen gibt es ab 13 Euro im Pressehaus in Grevesmühlen

(August-Bebel-Straße 11,

☎ 03881 / 787870), im Internet unter shop.ostsee-zeitung.de und bei den Piraten an der Schweriner Landstraße (☎ 03881 / 756600) oder

im Internet unter www.reservix.de.

Nachdem in der Vorsaison 2200 Tonnen Sand die Kulisse für die zwölfte Episode bildeten, haben die Bühnenbauer in den vergangenen zwei Monaten die Stadt Cartagena in Kolumbien nachgebaut. „Der Sand im vergangenen Jahr hat uns wirklich Kraft und Nerven gekostet“, so Peter Venzmer. Denn nicht nur für die Schauspieler war es kraftraubend, auch die Kulissen haben gelitten. „Etliche Tonnen sind im See gelandet, die mussten wir wieder rausholen.“ Doch das ist Geschichte, in dieser Saison kann Venzmer auf ein Ensemble mit erfahrenen Schauspielern zurückgreifen – ohne Promis in der Crew. „Es ist ein Experiment. Wir werden sehen, wie es läuft“, so der Intendant.

48 Schauspieler und Statisten sind auf den 18 verschiedenen Bühnenbildern zu erleben. 62 Vorstellungen spielen die Männer und Frauen um Hauptdarsteller und Regisseur Benjamin Kernen bis zum Abschluss am 2. September. Dann wollen die Grevesmühlener Theater-Piraten die Marke aus dem Vorjahr knacken, als mehr als 63000 Zuschauer zusahen, wie Capt’n Flint gefangen genommen wurde. In der aktuellen Episode versucht seine Mannschaft, ihn aus Cartagena zu befreien. Ob sie es schafft, sehen die Zuschauer am Ende der zweimal 60 Minuten (plus 25 Minuten Pause) dauernden Vorstellung. Das Ende ist nicht nur spannend, sondern auch spektakulär, wie Peter Venzmer verrät. In den letzten Minuten der Aufführung gibt es jede Menge Effekte zu erleben.

Michael Prochnow

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