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Grevesmühlen 22 Jahre im Dienst der Gemeinde
Mecklenburg Grevesmühlen 22 Jahre im Dienst der Gemeinde
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18:32 13.04.2018
Damshagens Bürgermeisterin Mandy Krüger bedankt sich bei Helmut Oldenburg für 22 Jahre Arbeit als Bürgermeister und Gemeindevertreter. Quelle: Malte Behnk
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Damshagen

Rosige Zeiten, Momente des Aufschwungs, aber auch Rückschläge hat Helmut Oldenburg (81) als Kommunalpolitiker in Damshagen (Landkreis Nordwestmecklenburg erlebt. Jetzt hat er zum letzten Mal als Gemeindevertreter an einer Sitzung teilgenommen. Aus gesundheitlichen und familiären Gründen legt er sein Mandat nieder.

Zurückblickend hat Oldenburg in Damshagen viel erlebt. Ursprünglich kam er aus Dassow, wo er schon Abgeordneter im Stadtparlament war. Die Gemeinde Damshagen entwickelte sich aber kaum und es wurde auf Ebene des Kreises beschlossen, dass Helmut Oldenburg dorthin umziehen soll. Ab dem 1. Januar 1969 war er Bürgermeister von Damshagen. „Es gab keine Fußwege und keine Straßenbeleuchtung. Der Kindergarten war nur ein provisorisch eingerichteter Raum in der LPG, genau wie der Konsum“, erinnert er sich.

Schnell ging Oldenburg als Bürgermeister die Kinderbetreuung an. In Einsätzen des Nationalen Aufbauwerks (NAW) wurde die Baugrube für die noch heute bestehende Kita am Waldweg ausgeschachtet. Das Fundament wurde mit Feldsteinen gebaut, weil Beton knapp war. Jedes Wochenende hätten Einwohner an der Kita gearbeitet.

Schließlich ging es in Damshagen bergauf. Zwischen 1970 und 1980 wurden etwa 30 Eigenheime gebaut und weitere Projekte umgesetzt. Geld dafür kam häufig aus kommunalen Verträgen, die die Gemeinde mit Betrieben geschlossen hatte. Sie vermittelte Ferienwohnungen oder Bungalows an deren Mitarbeiter, dafür zahlten die Betriebe.

1980 endete Helmut Oldenburgs Amtszeit als Bürgermeister in Damshagen. Er wurde Chef der Bäuerlichen Handelsgenossenschaft (BHG) in Grevesmühlen, die er auch noch nach der Wende in anderer Form bis 1997 leitete. Erst 2008 kehrte Oldenburg wieder in Damshagens Kommunalpolitik zurück. 

Dabei erlebte er auch Rückschläge. „Die Schließung der Schule war ein schwarzer Tag für mich. Jetzt ist sie weg, aber wir haben den Klotz immer noch am Bein“, sagt er und hofft, dass die leer stehenden Gebäude bald verkauft werden. Eine 2009 diskutierte Schließung der Kita habe er verhindern können.

Behnk Malte

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