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Grevesmühlen 25 Jahre Ansprechpartnerin für Urlauber
Mecklenburg Grevesmühlen 25 Jahre Ansprechpartnerin für Urlauber
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00:04 07.05.2018
Sabine Strohschein (M.) arbeitet seit 25 Jahren im Feriendorf Bley in Wohlenberg. Es gratulierten Margaretha Bley, Wilhelm Bley, Helmut Bley jun. und Helmut Bley sen. Quelle: Foto: Malte Behnk
Wohlenberg

Die Eröffnung des Feriendorfs von Helmut Bley in Wohlenberg war für Sabine Strohschein (60) ein Glücksfall. Sie hatte in der Getreidewirtschaft gelernt und nach dem Mauerfall waren die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) geschlossen worden. „Da hat mich Regina Wendt gefragt, ob ich hier nicht helfen könnte“, sagt Sabine Strohschein.

„Ich bin dann hier hängen geblieben.“ So wurde sie nach Wendt und einer weiteren Kollegin die dritte Angestellte des Feriendorfs in Wohlenberg. 25 Jahre ist das inzwischen her. Dafür bedankten sich Helmut Bley senior, der die Leitung inzwischen an seinen Sohn Helmut übergeben hat, und seine Familie jetzt mit Blumen und einer Feierstunde, an der ein Großteil der inzwischen fast 40 Mitarbeiter teilnahm.

„Ich habe damals ganz klein als Putzfrau hier angefangen“, erinnert sich Sabine Strohschein an die erste Zeit. Inzwischen ist sie seit vielen Jahren an der Rezeption eingesetzt und hat damit den direkten Kontakt zu den Urlaubern, die auch aus Bayern und der Schweiz nach Wohlenberg kommen. Das Feriendorf setzt dabei vor allem auf Mundpropaganda. „Viele Urlauber buchen gleich an ihrem letzten Tag für das nächste Jahr. Vor allem Familien kommen immer wieder, auch wegen Spielplatz und Indoorhalle“, sagt Strohschein. Damit Kinder sich auch bei Regenwetter wohlfühlen, hat Familie Bley über die Jahre ein breites Angebot auf dem eigenen Gelände geschaffen. Hauptanziehungspunkte im Sommer sind aber immer noch der Strand und die flache Ostsee in der Wohlenberger Wiek.

Helmut Bley senior und seine Familie sind stolz darauf, dass Mitarbeiter wie Sabine Strohschein und Regina Wendt schon ein Vierteljahrhundert bei ihnen arbeiten. „Gutes Personal zu bekommen, ist inzwischen sehr schwierig geworden“, sagt Helmut Bley senior. „Wenn Sabine und Regina weg sind, weiß ich nicht, wie es weitergeht.“ Sicher hat sein Sohn Helmut dafür einen Plan.

Malte Behnk

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