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Grevesmühlen 2500 Euro für die Kinderkrebshilfe gespendet
Mecklenburg Grevesmühlen 2500 Euro für die Kinderkrebshilfe gespendet
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07:16 18.05.2016
In der vergangenen Woche übergab Uwe Wandel (rechts), Inhaber des Grevesmühlener Mercedes-Autohauses, den Scheck von 2500 Euro an den Kinderkrebshilfeverein aus Rostock. Silke Strümper (links) ist Sozialarbeiterin dort und initiiert Projekte - unter anderem auch für Geschwister schwerstkranker Kinder. Gudrun Eggers (Mitte) hat den Verein in 1991 gegründet und ist jetzt im Vorstand. Quelle: Annett Meinke
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Grevesmühlen

Dass so viel Geld zusammenkommen würde, damit hatte Mercedes-Autohaus-Chef Uwe Wandel gar nicht gerechnet. „Ich dachte, wenn wir 1000 Euro zusammenbekommen, sind wir schon gut.“ Doch insgesamt kamen auf der Geburstagsparty des Autohauses anlässlich des 25-jährigen Geschäftsjubiläums 2065 Euro zusammen.

Das Grevesmühlener Autohaus hat aufgestockt auf 2500 Euro. Darüber kann sich nun der Kinderkrebshilfeverein in Rostock freuen. „Und das tun wir auch“, bekräftigte Vereinsgründerin und Vorstandsmitglied Gudrun Eggers anlässlich der Scheckübergabe vor ein paar Tagen. Die pensionierte Onkologin, die lange als Ärztin am Rostocker Uniklinikum krebskranke Kinder behandelte, ist auch jetzt noch immer für ihre Sorgenkinder unterwegs. „Wir freuen uns über jede Spende, so klein oder groß sie auch sein mag.“

Der Verein, der im Jahr 1991 gegründet wurde, finanziert sich bisher ausschließlich über Spenden – ist also auf sie angewiesen. Glücklicherweise gibt es viele treue Spender, die immer wieder Geld überweisen. Manchmal 20 Euro, manchmal 50, manchmal auch mehr. Dass auch immer mehr Firmen sich für das Thema Kinder und Krebs engagieren, die großzügig spenden können, freut nicht nur die Ärztin, sondern auch die für den Verein tätigke Sozialarbeiterin, Silke Strümper.

Sie kümmert sich nicht nur um die schwerstkranken Kinder und ihre Eltern, sondern auch um deren Geschwister. „Wir haben ein extra Projekt dafür ins Leben gerufen“, erklärt sie. „Auch Geschwisterkinder leiden enorm unter solch einer Situation.“ Ein Thema, so Silke Strümper, das oft wenig Beachtung findet. Dabei geht es nicht nur um die große Angst einen Bruder oder eine Schwester an den Krebs zu verlieren, erklärt Gudrun Eggers. „Es geht auch darum, dass gesunde Kinder in solch schwierigen Situationen immer und permanent, manchmal über einen langen Zeitraum, zurückstecken müssen. Es dreht sich alles, was nachvollziehbar ist, um das kranke Kind.“

Dabei fällt manch gesundes Geschwisterkind in ein tiefes Loch. Einige entwickeln das Gefühl, dass sie gar nicht mehr wichtig sind und werden nicht selten psychisch auffällig. Aus diesem Grund kümmert sich Sozialarbeiterin Strümper nun auch um diese Kinder. Es gibt Bastelnachmittage, Ausflüge nur die Geschwisterkinder, wo einmalr nur sie und ihre Sorgen, Nöte und Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Doch selbstverständlich nimmt die Fürsorge für die krebskranken Kinder den größten Raum in der Arbeit des Vereins ein. Jetzt endlich stehen Mittel bereit, ein Eltern-Kind-Haus, in der Nähe er Klinik, in der Eltern während einer Behandlung ihrer Kinder übernachten können. 400 000 Euro hat der Verein dafür von der Deutschen Krebshilfe erhalten. Doch das wird nicht reichen. Auch deshalb kommen Spenden, wie die des Autohauses genau richtig

Meinke, Annett

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