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30 Dauercamper müssen einpacken

Boltenhagen 30 Dauercamper müssen einpacken

Die Ferienanlage Regenbogen Camp in Boltenhagen in Nordwestmecklenburg braucht den Platz, um größere Parzellen für Familien mit Kindern zu schaffen. Betroffen ist nur ein Teil der insgesamt 200 Dauercamper.

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Dauercamper Karl-Heinz Grund (l.) aus Neuhaus an der Elbe baut seinen Wohnwagen mit Wolfgang Saloga in Boltenhagen ab.

Quelle: Malte Behnk

Boltenhagen. Die Besitzer von 30 Wohnwagen auf der Ferienanlage Regenbogen Camp in Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) sind niedergeschlagen. Bis zum Jahresende müssen Dauercamper 30 Parzellen räumen, weil das Areal umgestaltet werden soll. Mehr Plätze für Familien mit Kindern sollen entstehen.

„Wir planen, auf den bisher 30 Parzellen 20 größere Plätze zu schaffen“, sagt der Resort Manager Ralf Hoffmann. „Die Plätze sollen hauptsächlich für Familien sein, das wurde häufig in unserem eigenen Bewertungsportal gewünscht. Uns bleiben die Gäste treu, aber man muss immer mehr Service leisten und den Gästen immer mehr bieten. Deswegen gestalten wir den Platz um“, sagt Hoffmann. Für die Ferienanlage in Boltenhagen gehe es darum, wettbewerbsfähig zu bleiben. „Leider haben wir aber keine Ausweichplätze für die 30 Dauercamper, deren Verträge jetzt nicht verlängert wurden“, sagt Hoffmann.

Die Verträge für die Stellplätze der Dauercamper gelten immer ab dem 15. Oktober für ein Jahr. Die 30 betroffenen Camper haben in diesem September statt einer Rechnung für die nächsten zwölf Monate eine Kündigung erhalten. Bis zum 31. Dezember sollen sie ihre Parzellen räumen.

Das ist für viele der Dauercamper eine traurige Nachricht. Einige haben schon seit Eröffnung des Regenbogen Camps 1991 ihren Wohnwagen in Boltenhagen stehen. Manche verbringen sogar die Monate von März bis Oktober komplett in der Ferienanlage in Boltenhagen. Sie hätten sich eine frühere Ankündigung für die Kündigung gewünscht.

Einige Dauercamper haben haben schon mit dem Abbau in ihren Parzellen begonnen. Karl-Heinz Grund aus Neuhaus an der Elbe hat Hilfe von Wolfgang Saloga. Das haben inzwischen auch schon dreiste Schnäppchenjäger erfahren. Viele der Camper haben deswegen Schilder an ihre Parzellen gehängt: „Wohnwagen sowie Zubehör NICHT zu verkaufen!“ Damit wollen sie diese Schnäppchenjäger abschrecken.

Malte Behnk

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Boltenhagen
Karl-Heinz Grund (l.) aus Neuhaus an der Elbe muss seinen Wohnwagen abbauen. Er hat dabei Hilfe von Wolfgang Saloga.

Die Ferienanlage Regenbogen Camp in Boltenhagen braucht den Platz für Familien.

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