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Alter Ufa-Streifen in Klütz zu sehen

Klütz Alter Ufa-Streifen in Klütz zu sehen

Das Café Miluh zeigt am Sonnabend „Der Majoratsherr“, der Film wurde im Klützer Winkel gedreht

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Eine Szene aus dem Film „Der Majoratsherr“ aus dem Jahr 1943.

Quelle: Foto: Friedrich-Wilhelm–murnau-Stiftung

Klütz. Liebhaber alter Filme kommen am Sonnabend in Klütz auf ihre Kosten: Das Café Miluh zeigt ab 20 Uhr den alten UFA-Streifen „Der Majoratsherr“. Die Produktion aus dem Jahr 1943 hat einen regionalen Bezug, denn ein Teil der Aufnahmen wurde im Klützer Winkel gedreht. Unter anderem diente das Schloss Bothmer damals als Kulisse.

Deshalb freut sich Café-Inhaber Stephan Peters besonders auf den nostalgischen Kinoabend. Auch er kennt den Film noch nicht. „Ich hoffe auf viele alte Aufnahmen des Klützer Winkels“, sagt er. Der 61-Jährige hatte im vergangenen Jahr – in einem OZ-Bericht über die Zeitzeugin Ursula Hodel – davon erfahren, dass 1943 Mitglieder der Filmcrew im Gutshaus Arpshagen verköstigt worden waren. Das Interesse war geweckt. Daraufhin machte er sich daran, den entsprechenden Film nach Klütz zu holen. Im Vorjahr war der Streifen bei der Schweriner Kulturnacht gezeigt worden.

Über die Friedrich-Wilhelm-

Murnau-Stiftung ist Peters nun an den Film gekommen. Dieser wird über fünf große 35-Millimeter-Rollen abgespielt. Der Güstrower Uwe Höppner wird als Filmvorführer im Café fungieren. Denn um „Der Majoratsherr“ zeigen zu können, braucht es zwei DDR-Wandprojektoren vom Typ TK 35. Auf DVD gibt es den 75 Jahre alten Film nämlich nicht. „Im Hintergrund hört man dann das Surren der Projektoren – alleine dafür lohnt sich schon der Besuch“, meint Peters.

In der UFA-Produktion geht es um den Majoratsherrn von Halleborg. Wenige Tage vor seiner geplanten Hochzeit wird er von einem furchtbaren Schicksalsschlag getroffen. Seine geliebte Braut Julia hat einen Reitunfall und erliegt ihren Verletzungen. Er ist jetzt ein gebrochener Mann. Nach den Majoratsbestimmungen geht sein Gut in andere Hände über, sollte er nicht bis zum 45. Lebensjahr verheiratet sein. Diesen drohenden Niedergang will von Halleborg um jeden Preis verhindern. Er entschließt sich, eine Scheinehe einzugehen.

„Aber ich denke, die Handlung wird an diesem Abend nur zweitrangig sein“, glaubt Stephan Peters. Die Gäste werden allen voran schauen, welche Ecken des Klützer Winkels sie in den Aufnahmen wiedererkennen werden, ist sich der Café-Betreiber sicher. „Im Nachgang wird es bestimmt eine kleine Diskussionsrunde geben“, ergänzt er. Bis zu 80 Besucher finden beim Nostalgiekino in Klütz Platz.

Peters empfiehlt deshalb, ab morgen telefonisch zu reservieren.

Der UFA-Streifen „Der Majoratsherr“ ist derweil der älteste Film, der auf Schloss Bothmer spielt. Auch in den Produktionen „Sehnsucht nach Sandin“ (aus dem Jahr 2001 mit Christian Kahrmann und Alexandra Kamp) und „Die Flucht“ (2007 mit Maria Furtwängler) diente die Barockanlage als Drehort.

Reservierung möglich

Die Vorstellung im Café Miluh beginnt am Sonnabend um 20 Uhr. „Wer sitzen möchte, sollte unbedingt ab Donnerstag Plätze reservieren“, sagt Inhaber Stephan Peters. Das ist unter ☎ 03

8825/180489 möglich.

Der Eintritt beträgt aufgrund der zusätzlichen Vorführkosten diesmal 9 Euro (6 Euro Filmverleih + 3 Euro Filmvorführer).

Adresse: Café Miluh, Lübecker Straße 3, Klütz

Daniel Heidmann

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