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Grevesmühlen Altstadt-Feuerwehr rückt vom Kagenmarkt aus
Mecklenburg Grevesmühlen Altstadt-Feuerwehr rückt vom Kagenmarkt aus
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00:00 14.01.2017

Die Zeit der Provisorien ist vorbei. Zu Einsätzen rückt die Freiwillige Feuerwehr Altstadt jetzt vom Kagenmarkt aus. An der Prof.-Frege-Straße wurde ein neues Gerätehaus gebaut. Gestern erfolgte als erster Schritt die technische Übergabe der Stadt an die Wehr. Am 1. April, wenn auch die Außenanlagen fertig sind und die Inneneinrichtung komplett ist, wird zu einem Wohngebietsfest eingeladen, kündigte Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) an. „Die Feuerwehr hat jetzt endlich ein Domizil, das alle modernen Anforderungen erfüllt. Und sie wird hoffentlich zu einem bunten Leben am Kagenmarkt beitragen“, so Beyer.

Trotz des Umzuges wird sich am Namen nichts ändern. „Wir werden uns nicht umbenennen“, kündigte gestern Wehrleiter Mathias Meschkat an. Die am 23. April 1859 gegründete Altstadt-Feuerwehr zählt 54 aktive Mitglieder, 16 Jugendliche und einige Ehrenmitglieder. Mathias Meschkat freute sich gestern, dass nach 20 Jahren die Zeit der Provisorien und der Odyssee endlich vorbei ist. Im Jahr 1997 musste die Wehr die einsturzgefährdeten Räumlichkeiten in der Gerberstraße verlassen und zur Berufsfeuerwehr in die Scheuerstraße umziehen. Die Kleine Hohe Straße war ab 2006 das nächste Provisorium.

Nun also der Kagenmarkt.

Der Neubau kostet rund 2,2 Millionen Euro. Eine Million kommt vom Innenministerium, 278000 Euro sind aus dem Topf der Städtebaufördermittel, den Rest steuert die Stadt bei. Im März letzten Jahres wurde der Grundstein für den Neubau gelegt. Für die Gründung wurden 40 Pfähle rund 20 Meter tief in die Erde gerammt. Das Gerätehaus ist 62 Meter lang und 24 Meter breit. Die mit einer Abgasanlage errichtete Halle bietet Platz für sieben Fahrzeuge und Gerätschaften.

Zum Haus gehören außerdem ein Sozialtrakt mit Sanitärräumen, Büroräume und ein großer Versammlungsraum mit angeschlossener Küche. Dieser kann für Veranstaltungen wie zum Beispiel Weiterbildungen genutzt werden. Das Haus ist behindertengerecht gebaut worden, ein Fahrstuhl führt in das Obergeschoss. Eine Besonderheit ist der Übungsturm. Hier können die Frauen und Männer den Einsatz mit Tritt- und Steckleitern gleich vor Ort üben.

Vize-Bürgermeister Michael Berkhahn (CDU) machte gestern deutlich, dass einerseits der Altstadt-Wehr ein vernünftiges Gebäude zur Verfügung gestellt werden sollte. Andererseits habe eine Analyse gezeigt, dass die Einsatzzeiten im Norden Wismars „nicht so günstig“ waren. Auch hier galt es für eine Verbesserung zu sorgen. „Somit profitiert auch der Brandschutz“, so Berkhahn.

Als nächste große Baustelle kündigt sich das Objekt der Berufsfeuerwehr in der Altstadt an. Das sei zwar noch nicht akut, so der Bürgermeister. Doch es steht die Frage im Raum, ob sie am Standort bleibt oder eines Tages umziehen wird.

Heiko Hoffmann

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