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Astra, Corsa, Insignia — Hauptsache Opel

Wohlenberg Astra, Corsa, Insignia — Hauptsache Opel

500 Fahrzeuge des Herstellers bei Treffen an der Wohlenberger Wiek.

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Ein Opel als Oldtimer brauste an der Wohlenberger Wiek über den Platz. Foto (6): Dana Dolata

Wohlenberg. Tage vorher hatte sich das große Ereignis an der Wohlenberger Wiek schon angebahnt. Dort herrschte auffallend viel Trubel, zahlreiche Zelte waren entlang des langgezogenen Parkplatzes aufgeschlagen. Am Wochenende war es dann endlich soweit: Das 18. Internationale Opel-Treffen, zu dem der Verein Opel Team Boltenhagen eingeladen hatte, fand offiziell von Freitag bis Sonntag statt. Aufgereiht wie an einer Kette standen etwa 500 Opel-Fahrzeuge nebeneinander.

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Sieht nicht so aus, ist aber ein Corsa — ein Oldtimer. Vier Modelle standen nebeneinander aufgereiht und warteten darauf, von einer Jury bewertet zu werden.

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„Viele Stammgäste kommen zu diesen Treffen, wie beispielsweise diejenigen aus Dänemark, die immer mit ihren Opel-Oldtimern anreisen“, sagte Martin Burtzlaff, Vorsitzender des Opel Teams. Neben Oldtimern waren nahezu alle Modelle anzutreffen — vom Astra über Corsa bis hin zum Insignia.

Zwischendrin wimmelte es von Opel-Fans, die in Gespräche über Motoren, Lacke und Türknäufe vertieft schienen. Doch warum eigentlich Opel und nicht Kia oder Volvo? Steffen Steppat (28) versuchte eine Erklärung: „Mein erstes Fahrzeug war ein Opel. Wäre es ein VW gewesen, so wären es heute bestimmt deren Autos, mit denen ich mich beschäftigen würde.“ Er kam mit einem Wagen beim Opel-Treffen an, den er gerade seit zwei Monaten fährt: einen Astra G Coupé in Orange und Blau. Vorher sei er bereits Astra gefahren, jedoch ein Fahrzeug, das ihm zu kostspielig wurde, weshalb er ihn abgab. „Ein neuer Motor muss noch rein“, machte er klar, denn aktuell „ist noch nichts unter der Haube“. Er schraubt selbst an dem Wagen, lässt aber auch basteln. „Je nachdem, ob ich es kann, mache ich es selbst oder gebe es ab“, erklärte er. Er kenne „unglaublich viele“, die wie er an Fahrzeugen basteln.

Nils Striggow hatte schon einen Motor unter der Haube, der ihn zufrieden machte. Er fährt einen Opel Vectra A und kam an die Wohlenberger Wiek, da ihm das Familiäre bei solchen Veranstaltungen gefällt.

Ralf Schetter (47) aus Kiel sah das ganz ähnlich. „Das Familiäre sticht hier einfach heraus“, sagte er, während er über den Platz schlendernde, auf dem die Wagen standen, die sich zur Bewertung angemeldet hatten. Jeder Fahrer hatte die Möglichkeit, sein Auto in einer für ihn passenden Kategorie anzumelden wie „Corsa“, „Innenausstattung“ oder „Soundsystem“. Die Lieblingssparte von Veranstalter Martin Burtzlaff waren die „Knights of the Night“ (zu deutsch: Ritter der Nacht). In dieser Kategorie ging es um den Eindruck, den die Fahrzeuge im Dunklen machen. Einige funkelten über und über in den prächtigsten Farben, andere waren puristischer umgegangen mit Lichtquellen.

Auch Spiele am Strand gab es. Bier wurde ebenfalls reichlich getrunken. Burtzlaff hatte die Fahrer noch vor Beginn des Treffens darauf aufmerksam gemacht, dass es Kontrollen geben werde. Alkohol am Steuer war tabu. „Natürlich gibt es auch die, die nicht darauf achten“, erklärte er. Aber die allermeisten, fügte er hinzu, seien vernünftige und verantwortungsbewusste Fahrer.

Adam Opel
Die Adam Opel AG ist ein deutscher Automobilhersteller, der zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) gehört. Das Unternehmen hat europaweit knapp 40 000 Beschäftigte, davon gut die Hälfte in Deutschland. Neben dem Stammwerk am deutschen Unternehmenssitz in Rüsselsheim gibt es noch Fabriken in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. In Europa fertigen sieben weitere Werke Komponenten und Fahrzeuge für Opel.


Firmengründer Adam Opel (1837 - 1895) begann 1862 mit der Herstellung von Nähmaschinen, später von Fahrrädern. In der Zeit von

1898 bis 1928 stieg das Unter-

nehmen, das er hinterließ, zum

größten Automobilhersteller

Deutschlands auf.

 

 

Dana Dolata

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