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Aufbruchstimmung in der alten Mühle

Klütz Aufbruchstimmung in der alten Mühle

Die neuen Besitzer der Klützer Mühle wollen eng mit den Einwohnern der Stadt in Nordwestmecklenburg zusammenarbeiten. Sie stellten sich den Aktiven vor, die ab 1980 die verfallende Mühle retteten. Am 30. Juli gibt es ein Mühlenfest.

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Die neuen Besitzer der Klützer Mühle Manuela Homuth-Weilepp und Thomas Weilepp mit ihrer Servicekraft Ulrike Keitel (v.l.) freuen sich auf viele Gäste.

Quelle: Malte Behnk

Klütz. Etwa zweieinhalb Jahre stand die Klützer Mühle leer und die Stadt in Nordwestmecklenburg suchte fieberhaft nach einem Käufer. Jetzt ist endlich wieder Leben in das Wahrzeichen der Stadt eingekehrt. Die neuen Besitzer Manuela Homuth-Weilepp und ihr Mann Thomas Weilepp hatten zur ersten Kaffeetafel eingeladen und damit viele Klützer angelockt, die Anfang der 1980er Jahre die damals immer mehr verfallende Mühle gerettet hatten.

Etwa 50 000 Euro haben Weilepps schon in erste Sanierungsarbeiten gesteckt. Um die Mühle wurde eine Drainage gelegt, die Außenfassade zumindest kosmetisch renoviert. Fast die gesamte Elektrik im Gebäude wurde auf den heutigen Standard gebracht. „Auch den Sanitärbereich haben wir schon neu gemacht und die Heizung musste auch ausgetauscht werden“, zählt Manuela Homuth-Weilepp auf. „Der Wirtschaftstrakt ist stark vernachlässigt worden. Da ist noch viel zu tun. Und bis Monatsende möchten wir die Küche auch in Ordnung bringen“, sagt die Mühlenbesitzerin.

Die neuen Besitzer setzen stark darauf, die Mühle in engem Kontakt mit den Klützern zu betreiben. Das freut die Aktiven der 1980er Jahre. „Die Mühle war damals ein Geschenk an uns und die Stadt Klütz“, erinnert Harry Kübler an den Beginn 1980.

So soll auch ein Heft mit Stammtischgeschichten erscheinen. Nach dem Wiederaufbau der Mühle hatte es in der damaligen HO-Gaststätte einen Stammtisch der freiwilligen Handwerker gegeben. „Da hatte jeder seinen eigenen Bierkrug und wir haben uns immer zum Klönen getroffen“, sagt Dietrich Schmoldt, der noch ein Bautagebuch von der Mühle besitzt. Die Bierkrüge der Stammtischrunde existieren noch und sind auch schon abgewaschen. An dem Stammtisch wurde viel ausgedacht und entwickelt. In kleinen Büchern könnten Besucher der Region mit solchen Geschichten neugierig auf die Mühle gemacht werden.

Am Stammtisch sitzen, das wird ab Donnerstag, 4. August, wieder möglich sein. Dann wird das Mühlenrestaurant donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die erste Veranstaltung ist schon vor der eigentlichen Restauranteröffnung geplant. Am 30. Juli wird ein Mühlenfest feiern. Dann werden auch Mühlenführungen angeboten.

Malte Behnk

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