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Grevesmühlen Badehose gegen Mathebuch: Schüler lernen Schwimmen
Mecklenburg Grevesmühlen Badehose gegen Mathebuch: Schüler lernen Schwimmen
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07:50 05.07.2016
Nur zur Sicherheit: Die Klassen- und Schulleiterin der Grundschule Roggendorf, Petra Hering, führt bei den Schwimmversuchen von Karolina Benn die Schwimmstange mit. Quelle: Jana Franke
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Grevesmühlen

Alle Grundschulen im Landkreis Nordwestmecklenburg führen Schwimmunterricht durch – nicht immer selbstverständlich in Mecklenburg-Vorpommern. Immerhin bieten ihn acht Grundschulen nicht an. Schwimmlehrer und Leiter der Arbeitsgemeinschaft Rettungs- und Schulschwimmen findet es wichtig, dass sich die Grundschulen auch an den Lehrplan halten. Jedes Jahr bildet er Sportlehrer zu Schwimmlehrern aus. Mit einer Prüfung erhalten sie dann die sogenannte Lehrbefähigung. Alle zwei Jahre müssen sie ihre Kenntnisse auffrischen. Haben sie dann auch noch den Rettungsschwimmerschein, können sie bei den Schülern auch die Schwimmprüfungen abnehmen. 

Derzeit nutzen viele Schulklassen das Freibad in Grevesmühlen für ihren Schwimmunterricht - auch die Fünftklässler der Regionalen Schule Klütz als zusätzliches Angebot zum Schulunterricht. Denn: Einige wenige Schüler in dem Alter können in der Tat noch nicht schwimmen, andere nutzen den Unterricht zur Auffrischung ihrer Kenntnisse oder um eine höhere Schimmstufe als schon vorhanden abzulegen. Grundsätzlich gilt: Das Seepferdchen ist keine Schwimmstufe, sondern nur der Nachweis über die Fähigkeit, sich über Wasser halten zu können. Seepferdchen-Besitzer gelten als Nichtschwimmer.

Die Regionale Schule „Am Wasserturm“ in Grevesmühlen hat den Unterricht aus dem Lehrplan gestrichen. „Schwimmunterricht wird in der Grundschule angeboten. Die Grundschüler, die zu uns kommen, können also schwimmen“, begründet Schulleiterin Brunhilde Hallmann. Der Meinung ist Reinhard Galda keineswegs und bedauert den Entschluss der Schule.

OZ

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