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Grevesmühlen Bahr und Labs sorgen für Derby-Sieg des GFC
Mecklenburg Grevesmühlen Bahr und Labs sorgen für Derby-Sieg des GFC
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03:46 19.03.2013

160 zahlende Zuschauer, so viel wie seit Jahren nicht mehr, waren am Sonnabend (die OZ berichtete gestern kurz) zum Grevesmühlener Tannenberg gekommen, um das Landesklassenderby zwischen dem Grevesmühlener FC und dem Mallentiner SV mitzuerleben. Es war übrigens das einzige Spiel des Wochenendes, das in Nordwestmecklenburg nicht den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen war. Am Ende triumphierte der Gastgeber mit 2:0 und bleibt damit auch im achten Heimspiel der Saison (sieben Siege, ein Unentschieden) unbesiegt.

Auf dem vom Schnee befreiten, aber überaus holprigen Platz war vieles dem Zufall überlassen. Letztlich kam der Tabellenführer aus der ehemaligen Kreisstadt mit dem widrigen äußeren Umständen besser zurecht und feierten einen verdienten Sieg. „Vor allem in der Abwehr haben wir wenig zugelassen. Das war die Grundlage“, freute sich Trainer Sven Kruggel, der übrigens ab sofort offizielle Unterstützung von Vereinspräsident Wilfried Scharnweber erhält. Mit dem ersten Heimspiel in diesem Jahr hat der GFC zugleich ein neues Saisonziel formuliert, und das heißt Aufstieg in die Landesliga.

„Trotz großer Konkurrenz wollen wir die Spitzenposition bis zum Ende behaupten. Um dieses zu erreichen, haben wir mit unserem Präsidenten Wilfried Scharnweber, der mit Sven Kruggel die Mannschaft trainieren wird, das Team verstärkt“, so Vizepräsident Harald Marienhagen im Tannenberg-Journal anlässlich des Derbys.

Das hielt letztlich allerdings nicht, was es versprochen hatte. Eine der Ursachen dürfte der holprige Untergrund gewesen sein. Die Gäste waren immerhin mit der Empfehlung angereist, in den letzten beiden Wochen den SV Dassow, den ärgsten GFC-Verfolger, gleich zweimal besiegt zu haben und wollten sich zudem für die unglückliche 0:1-Heimpleite im Hinspiel revanchieren. Am Tannenberg blieben die Schützlinge von Trainer Dietrich Bössow aber über weite Strecken, vor allem in der Offensive blass. Vor der Pause sorgte lediglich ein Freistoß in der fünften Minute von Sebastian Schnuur für Gefahr.

Den holte aber Torhüter Kawczynski glänzend aus dem Winkel. Der GFC hatte zwar optisch mehr vom Spiel, zwingende Chancen blieben aber auch auf der anderen Seite Mangelware. In der 41. Minute legte dann Kevin Reggentin einen Freistoß auf Sebastian Bahr. Der schaufelte den Ball von der Strafraumgrenze Richtung Mallentiner Tor. Der Heber wurde immer länger und senkte sich schließlich über alle Köpfe hinweg in den hinteren Winkel zum 1:0. Zwei Minuten später kommt Glowaczewski einen Schritt zu spät bei einer Eingabe von Reggentin.

Nach einem Kopfball von Bössow (50.), der über das Tor geht, prüft Glowaczewski MSV-Torhüter Reiche mit einem Schuss aus spitzem Winkel, den er per Fußabwehr parieren kann. 20 Minuten vor dem Ende landet dann ein Freistoß am Fünfmeteraum der Gäste, die Sebastian Labs nicht stellen können, der mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgt. Danach versuchten die Mallentiner zwar noch einmal Druck aufzubauen, doch heraus sprang nichts mehr. So blieb es beim 2:0, mit dem der GFC seinen Vorsprung vor dem nächsten Topspiel am Ostersonnabend (kommendes Wochenende ist spielfrei) beim Tabellendritten in Lübstorf auf sieben Zähler ausbaute.

OZ

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„Letztlich waren wir alle zufrieden, auch wenn es noch deutliche Steigerungsmöglichkeiten gibt“, sagt Ulrike Groth, Trainerin der Voltigierer der TSG Schönberg nach dem ersten Auftritt in diesem Jahr. Isabel von Boetticher, Katja Hartmann, Johanna Schulz, Mira Müller, Tamara Biallas und Sarah Hergaß starteten beim 5. Holzpferdturnier in Satow in der Klasse E2, turnten eine saubere Pflicht und eine solide Kür und wurden am Ende mit Platz 4 im Feld der zehn Mannschaften belohnt.

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