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Grevesmühlen Barocke und keltische Klänge
Mecklenburg Grevesmühlen Barocke und keltische Klänge
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12:11 11.06.2018
Preisgekröntes junges Harfentalent - Jessyca Flemming - tritt am Sonntag in der Kirche in Friedrichshagen, gemeinsam mit dem jungen Oboisten Mykyta Sierov auf. Quelle: privat
Plüschow

Die Organisatoren der kleinen Friedrichshäger Konzertreihe „Kultur in der Kirche“ wollen wieder einmal etwas Neues ausprobieren. Noch niemals in der 600-jährigen Friedrichshäger Kirchengeschichte sind in dem sakralen Bau die Töne einer Harfe erklungen. So entstand die Idee, ein Konzert mit einem der ältesten Instrumente, das historisch nachgewiesen ist, zu organisieren. Erste Harfen gab es bereits vor etwa 5000 Jahren. Die Kirchengemeinde Gressow-Friedrichshagen und  der Förderverein zur Erhaltung der Kirche Friedrichshagen laden zu einem  Konzert für Harfe und Oboe am Sonntag, dem 17. Juni, um 17 Uhr in die Kirche Friedrichshagen (Ortsteil der Gemeinde Plüschow) ein.

„Serenade“ lautet der Titel des Konzerts, mit dem Jessyca Flemming (Harfe) und Mykyta Sierov (Oboe) das Publikum überraschen wollen. Es erklingen Werke von Barock und Jazz, bis hin zur Musik aus dem keltischen Reich.

Jessyca Flemming wurde in Berlin geboren und studierte Harfe in Weimar, Berlin und Rostock. Mit knapp sechs Jahren begann sie ihre musikalische Ausbildung am Klavier, ab dem siebten Lebensjahr erhielt sie Harfenunterricht. Seitdem führten sie Konzerte als Solistin und Kammermusikerin quer durch Deutschland - auch ins Ausland wie nach Prag oder Paris. Flemming erhielt einen ersten Preis bereits im Jahr 2001 beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Es folgten weitere Preise für Klavier und Harfe bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Die Harfenistin gastierte bereits bei etlichen Orchestern - unter anderem in der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Berlin und im Admiralspalast Berlin, dem Gewandhaus Leipzig und im Berliner Dom. Ihr Repertoire ist vielseitig, sowohl als Solointerpretin, als auch in Verbindung mit Oboe, Flöte, Panflöte, Klavier, Orgel u.a. Instrumenten.

Mykyta Sierov wurde in Kiew (Ukraine) geboren und erhielt dort seinen ersten Musikunterricht im Alter von sechs Jahren. Zu seinen frühen Auszeichnungen gehören unter anderem ein 1. Preis im internationalen Wettbewerb der jungen Darsteller „XXI Century Art“ im Jahr 2002, Vorzel, Ukraine (Solowertung) und 2005 der Gran-Prix beim gleichen Wettbewerb. Schon während des Studiums hatte er die Stelle als Solo-Oboist im Orchester der „Nationalen Kinder Oper“ und später im „Präsidentischen Sinfonischen Orchester“ der Ukraine.

Im Jahr 2014 schloss er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar ab. Meisterkurse ermutigten ihn, sein Oboenrepertoire zu erweitern und selbst Musik zu komponieren. Als Orchestermusiker spielte Sierov unter der Leitung von Christian Thielemann gemeinsam mit Studenten, Professoren der HfM und der Staatskapelle Weimar mehrere Konzerte. Weitere Erfahrungen im „klassischen Bereich“ sammelte er in der „Kammerphilharmonie Leipzig“, dem „Philharmonischen Orchester Gera“ , der „Kammerphilharmonie Wernigerode“ und an der Erfurter Oper. 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung in der Friedrichshäger Kirche ist wie immer frei, der Förderverein bittet jedoch um eine Spende zur Unterstützung seiner Arbeit.

Meinke Annett

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