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Grevesmühlen Blutspender aus dem Landkreis geehrt
Mecklenburg Grevesmühlen Blutspender aus dem Landkreis geehrt
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00:00 16.09.2016
Wurden für jeweils 100 Blut-Spenden geehrt: (v. l.) Gerlinde Gärtner (64) aus Groß Schwansee, Wilhelm Runge (66) aus Gadebusch, Rainer Langschwager (66) aus Rehna, Martina Grohmann (68) aus Rehna und Wolfgang Friebe (64) aus Wismar. Quelle: Fotos: Jana Franke

„Wenn ich damit Leben retten kann, dann ist das für mich eine Selbstverständlichkeit“, sagt Günter Alm (65) aus Gadebusch. „In den 1990er Jahren ist meine Mutter schwer gestürzt und hätte ohne Bluttransfusionen nicht überlebt“, erklärt Wolfgang Friebe (64) aus Wismar. Und so haben noch viele andere Menschen im Landkreis unterschiedliche Gründe, warum sie ihr Blut spenden.

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50-, 75-, 100- und sogar 125-mal spendeten sie unentgeltlich Blut beim DRK / Dramatischer Rückgang bei jungen Spendern

19 von ihnen sind nun vom Kreisverband Nordwestmecklenburg des Deutschen Roten Kreuzes mit Ehrennadeln ausgezeichnet worden – für ihre 50., 75., 100. und sogar 125. Spende. Zugleich wurden auch Sonja Teudt, Anne Mattekat, Brigitte Forckheim, Irena Herzog und Regine Steiger – die so genannten Blutspende-Engel – geehrt, die die Spender ohne Gegenleistung betreuen und bewirten, so Kathrin Konietzke vom DRK-Kreisvorstand.

Mit der Bitte, die gute Tat des Blutspendens in die Familie zu tragen, konfrontierte Kirstin Stüpmann, ärztliche Geschäftsführerin beim DRK-Blutspendedienst MV, den Kreis der Geehrten. Denn: „Gerade bei jungen Leuten verzeichnen wir einen dramatischen Rückgang“, sagte sie.

Bis zum Jahr 2030 werde die Schere zwischen Angebot und Bedarf weit auseinanderklaffen, vermutet sie. „Kinder und Enkelkinder sollten schon damit groß werden“, dass Blutspenden wichtig sei, so Kirstin Stüpmann.

Dass immer mehr Blutspender wegbrechen, sieht Wolfgang Friebe auch in der Tätowier-Freude insbesondere junger Leute. Vier Monate nach dem Stechen darf kein Blut gespendet werden. „Das ist zu lange“, glaubt er. Aber diese Zeit werde gebraucht, um sicherzustellen, dass keine Infektion durch Tätowiernadeln vorliegt, erläuterte Stüpmann. „Wir arbeiten schon mit den empfindlichsten Methoden, um Infektionen zu erkennen, aber ein Restrisiko bleibt“, begründete sie die Zeitspanne.

jf

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