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25 Bauplätze im Kern von Kalkhorst

Kalkhorst 25 Bauplätze im Kern von Kalkhorst

Auf dem ehemaligen KfL-Gelände entsteht das Wohngebiet Am Wallgraben / Hochbau ab Oktober möglich

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Westlich der Kalkhorster St. Laurentius-Kirche werden Bauplätze für 25 neue Wohnhäuser vorbereitet.

Quelle: Fotos: Malte Behnk

Kalkhorst. Erleichtert blickt Kalkhorsts Bürgermeister Dietrich Neick (FWK) auf die Bagger, die auf einer wild bewachsenen Fläche nah der Kirche arbeiten. Die Bauarbeiter schaffen Straßen und Leitungen für das neue Wohngebiet „Am Wallgraben“, das auf dem ehemaligen Gelände des früheren „Kreisbetriebs für Landwirtschaft“ (KfL) entsteht. 25 Bauplätze sind in dem Gebiet vorgesehen, 24 können noch erworben werden. Ein Haus wurde bereits gebaut.

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Auf dem ehemaligen KfL-Gelände entsteht das Wohngebiet Am Wallgraben / Hochbau ab Oktober möglich

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„Früher bestand der Ortskern fast nur aus Hallen und Beton“, erinnert sich Neick an 1994 zurück. „Wir haben das Zentrum inzwischen annähernd ,entkernt‘. Jetzt beginnt hier das bisher größte Wohnbauprojekt der Gemeinde“, sagt Neick, bevor er mit Bauamtsleiterin Maria Schultz und den beiden Geschäftsführern der LGE Mecklenburg-Vorpommern, Volker Bruns und Robert Erdmann, zum ersten Spatenstich ansetzt.

„Diese neuen Wohnhäuser sind wichtig für die Wiederbelebung des Ortskerns in Kalkhorst“, betont Dietrich Neick, der darauf setzt, dass sich mit den neuen Grundstücken Neubürger, gerne junge Familien, ansiedeln. „Wir sind gut gelegen zwischen Wismar, Grevesmühlen und Lübeck. Wir haben unsere Infrastruktur erhalten“, so der Bürgermeister. Im Ort gebe es noch Grundschule und Kindergarten, Arzt und Zahnarzt sowie einen kleinen Laden für die notwendigsten Besorgungen.

Das neue Baugebiet erstreckt sich westlich der St. Laurentius-Kirche auf einem leicht abschüssigen Areal. Einige Grundstücke werden an den geplanten Erlebnispark Minimare angrenzen. „Dort haben wir aber einen ganz ruhigen Bereich vorgesehen“, erklärt Dietrich Neick. „Ich glaube, das wird ein attraktives Wohngebiet, auch wenn es sich vielleicht nicht so schnell verkauft wie die Grundstücke in Groß Schwansee“, fügt er hinzu.

In Groß Schwansee wurden auch mit der LGE Flächen für Ferienhäuser vorbereitet, deren Bau jetzt zum Teil beginnt. Überschüsse aus dem Projekt könnten, so Neick, jetzt in die Wohnbebauung in Kalkhorsts Ortszentrum fließen. „Deswegen werden wie die Grundstückspreise vermutlich noch etwas niedriger halten können als anfangs gedacht“, sagt der Bürgermeister. Endgültig werden die Gemeindevertreter in ihrer nächsten Sitzung am 26. Mai die Preise festsetzen. Die noch vorhandenen 24 Grundstücke können dann über die LGE erworben werden.

Von dem ersten bereits nah der Kirche gebauten Wohnhaus ist Robert Erdmann, einer der beiden Geschäftsführer der LGE, recht angetan. „Das ist eine ortstypische Bauweise mit zueinander passenden Maßstäben“, sagt er. „Eine Toskana-Villa mit Säulen an der Tür würde hier nicht so gut passen“, ist er überzeugt. Allerdings hat die Gemeinde auch gewisse Vorgaben zur Gestaltung der neuen Wohnhäuser gemacht. Robert Erdmann erklärt außerdem: „Die Nachfrage nach Wohnraum hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt.“ Auch die LGE habe sich lange mit Themen wie dem demographischen Wandel und dem Wegzug vor allem junger Menschen aus den ländlichen Regionen beschäftigen müssen. „Das ändert sich“, sagt auch Dietrich Neick. „Ich kenne selber einige junge Leute, die weggezogen waren und jetzt gerne wieder zurückkommen möchten“, sagt er. Vorerst werden in der Gemeinde so schnell keine neuen Baugründstücke ausgewiesen, sagt Neick. Zwar seien zwölf Grundstücke im Ortsteil Elmenhorst inzwischen verkauft und zum Teil auch schon bebaut. Weitere Grundstücke gibt es aber in den Ortsteilen Hohen Schönberg und Klein Schwansee sowie an einzelnen Stellen, um Baulücken zu schließen. Der Großteil dieser Grundstücke wird über das Amt Klützer Winkel vermarktet.

Die 24 noch vorhandenen neuen Bauplätze Am Wallgraben in Kalkhorst werden hingegen von der LGE in Schwerin angeboten.

Von Malte Behnk

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