Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grevesmühlen Ausgleichspflanzung ohne Teich
Mecklenburg Grevesmühlen Ausgleichspflanzung ohne Teich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 07.03.2013
Boltenhagen

Seit 2004 stehen die Ausgleichsmaßnahmen immer wieder auf der Tagesordnung. Jetzt wurde Diplom-Gartenbau-Ingenieurin Kristin Stegmann aus Börzow damit beauftragt und hat die Pläne nach Gesprächen mit den zuständigen Ämtern des Landkreises und des Wasser- und Bodenverbandes überarbeitet. Für den ursprünglich durch die Aufweitung eines Grabens und die Vernässung des Umlandes geplanten Teich — der eine sehr hochwertige Ausgleichsmaßnahme wäre — werde es keine Genehmigung geben. Darum habe sie mit einem deutlich kleineren Teich geplant, erklärte Kristin Stegmann.

Ausschussmitglied Michael Steigmann (Die Linke) sah auch darin wenig Sinn. „Egal was wir machen, wir sind aus hydrologischen Gründen nicht in der Lage, dort ein schönes Biotop entstehen zu lassen“, sagte er und verwies auf den zu niedrigen Grundwasserspiegel. Zudem würden Pflege des Feuchtgebietes und des Grabens dauerhafte Kosten verursachen.

Ein Teich ist nach den Ausführungen der Gartenbau-Ingenieurin auch nicht zwingend erforderlich. „Ich würde der Gemeinde raten, in der Nähe Flächen zu suchen, die als Ausgleich dienen können“, sagte Kristin Stegmann. Daraufhin beschloss die Mehrheit der Bauausschussmitglieder, sie möge eine Alternative ohne Teich entwickeln.

kar

noch geschlossen Boltenhagen — Das Bürgerbüro in Boltenhagen ist noch bis auf weiteres geschlossen. Wer ein Anliegen hat, muss sich derzeit ans Amt Klützer Winkel wenden.

07.03.2013

07. März 2003: Die Stellen von 37 Sozialarbeitern im Landkreis Nordwestmecklenburg sind vorerst gesichert. Ein Zuwendungsbescheid über 582 000 Euro von Arbeitsminister Helmut Holter ist auf dem Weg in die Kreisstadt Grevesmühlen.

07.03.2013

Hering klassisch gebraten, mit Sanddornsoße oder eingelegter Pfefferhering — ab 9. März dreht sich in Wismar alles um das „Silber des Meeres“. 16 Tage lang wird der Fisch in der Hansestadt und Umgebung ganz besonders viel gegessen.

07.03.2013
Anzeige