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Boltenhagen: Wohin mit den neuen WCs?

Boltenhagen Boltenhagen: Wohin mit den neuen WCs?

Die geplanten Flächen für die zwei neuen Anlagen können nicht bebaut werden

Boltenhagen. Eigentlich hatten die Gemeindevertreter von Boltenhagen bereits einen Beschluss gefasst — darüber, wo im Ostseebad die zwei neuen WC-Anlagen errichtet werden sollen. Doch nun herrscht nochmal Redebedarf. Denn die vorgesehenen Flächen können nicht bebaut werden. „Wir haben an der Weißen Wiek aktuell kein Baurecht, weil der B-Plan aufgehoben wurde. Und das Grundstück gegenüber vom Restaurant „Lesehalle“ ist nach näherer Betrachtung der Planer zu klein“, berichtet Kurdirektorin Claudia Hörl.

Deshalb debattierte der Kurbetriebsausschuss (KBA) auf der jüngsten Sitzung über neue mögliche Standorte. „Wir brauchen weitere Toiletten, also sollten wir Alternativen suchen“, betont Hörl. Der Förderantrag für den Bau der Sanitäranlagen ist schon eingereicht. Auch im Haushalt der Kurverwaltung ist Geld eingestellt.

Allerdings stelle sich die Suche nicht so einfach dar. „Welche Grundstücke hat die Gemeinde noch zur Verfügung? Und wo herrscht hohe Besucherfrequenz?“, erklärt Hörl die Kriterien. Im KBA wurde ein Areal gegenüber dem Hotel „John Brinckman“ vorgeschlagen. Zudem steht eine leerstehende Fläche am Kreisel Klützer Straße/Ostseeallee zur Debatte. Dort war eine Boutique untergebracht. „Diese Standorte machen Sinn“, so Hörl. Dass der KBA die Planung nochmals in den Bauausschuss verwiesen hat, versteht sie nicht. „Ich hätte mir eine Positionierung gewünscht.“

Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU) ist überrascht. „Wir haben einen Beschluss, der mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Warum macht man dieses Thema wieder auf?“ Da die Probleme mit der Baugenehmigung für die Weiße Wiek abzusehen waren, hätten die Gemeindevertreter zwei Ausweichorte festgelegt. „Hinter dem Kurhaus und an der Reithalle“, zählt Schmiedeberg auf.

Für Kurdirektorin Hörl sind das keine idealen Standorte: „Am Reitstall herrscht zu wenig Frequenz, mit einem WC hinter dem Kurhaus wird das Problem innerorts nicht gelöst.“Schmiedeberg wiederum findet das Areal gegenüber dem Hotel „John Brinckman“ ungeeignet. Dort seien schon genügend Toiletten vorhanden. Es gibt also noch eine Menge Redebedarf. . .

Von Daniel Heidmann

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