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Boltenhagens Dünenweg soll grüner werden

Boltenhagen Boltenhagens Dünenweg soll grüner werden

Der Bauausschuss empfiehlt, das Pflaster durch Rasen zu ersetzen. Ein eindeutiges Nein hingegen für Rosen an der Promenade.

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Das Pflaster zwischen Radweg und Imbissen am Dünenweg soll durch Rasen ersetzt werden, empfiehlt der Bauausschuss.

Quelle: Sylvia Kartheuser

Boltenhagen. Kein Grünstreifen und keine Rosen an der kleinen Promenade vom Kreisverkehr am Dünenweg zur ehemaligen Lesehalle in Boltenhagen. Bei einem Termin vor Ort stellten die Mitglieder des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Bau, Verkehr und Umwelt fest, dass dafür kein Platz ist.

„Als der Bauhof-Trecker auf dem Weg stand, war sofort klar: Dort können wir keine Spielereien machen, so hübsch das mit den Rosen auch gewesen wäre. Die Technik braucht die ganze Breite“, sagte Michael Steigmann (Die Linke). Im Sommer, wenn die Fahrzeuge von Bauhof und Küstenschutz promenierenden Fußgängern ausweichen müssen, werde es auf dem 4,50 Meter bis fünf Meter breiten Weg ohnehin schon eng, hatte Wilfried Nix (CDU) angemerkt, der Ausschussvorsitzender und Leiter des Bauhofes ist. Das Problem: Der etwa 70 Meter lange Weg ist die einzige Zufahrt für den Bauhof und den Küstenschutz, um im Zentrum an den Strand zu kommen.

Besonders ansehnlich ist dieser Bereich, wie auch der am Dünenweg, nicht. Darum plant Boltenhagen, ihn neu zu gestalten. Das Ingenieurbüro Möller aus Grevesmühlen hatte im ersten Entwurf für die Promenade einen Geh- und farblich abgesetzten Radweg sowie eine mit Rosen bepflanzte Grünfläche vorgesehen. „Und wenn wir sie nur 50 Zentimeter breit machen? Ich würde ungern ganz darauf verzichten“, so Stephan Möller im Bauausschuss. Doch von den Ausschussmitgliedern gab es ein Nein. Sicherheit gehe vor.

Mehr Grün soll hingegen der Dünenweg bekommen. „Das würde dann so aussehen: Direkt neben der Fahrbahn ist der vorhandene Grünstreifen mit den Bäumen, daneben der Geh- und Radweg, den wir nicht verändern dürfen, weil er mit Fördermitteln gebaut wurde. Ein neuer Grünstreifen, der bis an die Imbissbuden reicht, würde sich daran anschließen“, beschrieb Stephan Möller die von den Ausschussmitgliedern bevorzugte Variante. Sie wird den Gemeindevertretern vorgelegt und soll als Grundlage zur Kostenermittlung für die Umgestaltung dienen.

Die noch gepflasterten Flächen vor den Imbissen gehören der Gemeinde. Darauf stehen Tische und Stühle und laden Gäste und Kunden zum Verweilen ein. Einen Vertrag oder eine Genehmigung für die Nutzung durch den Imbissbetreiber gibt es nach Auskunft des amtierenden Bürgermeisters Christian Schmiedeberg (CDU) nicht. „Ich habe im Amt extra nochmal nachgeschaut.“

Ein Punkt bei den Planungen ist noch offen: Welche Lampen sollen an der kleinen Promenade aufgestellt werden? Derzeit sind es Kugelleuchten in Mattweiß. „Wenn aber auf LED-Technik umgestellt wird, müssen die Kugeln klar sein“, erklärte Stephan Möller. Ausschussmitglied Helmuth Gröh schlug Pollerleuchten vor, doch davon riet Maria Schultz, Bauamtsleiterin im Amt Klützer Winkel, ab: „Damit haben wir in Klütz schlechte Erfahrungen gemacht. Autofahrer übersehen sie gern mal.“

Über die Leuchten müsse auch noch nicht sofort entschieden werden, so der Ingenieur aus Grevesmühlen. Doch danach richte sich, welche Bänke und Abfallkörbe aufgestellt werden. „Es muss stilistisch ja alles zusammenpassen“, so Stephan Möller.

Weitere Planung
Die Pläne des Ingenieurbüros Möller befassen sich auch mit dem kleinen Platz am Kreisverkehr und den Taxi- Stellplätzen.

Der Baum auf dem kleinen Platz soll stärker in den Blickpunkt gerückt werden, eventuell durch eine Rundbank, die abends angestrahlt werden kann.

Abfallkörbe und Hinweisschilder sollen andere Standorte bekommen, damit der Platz ordentlicher aussieht. Die Taxis sollen ihre Plätze nahe dem Seehotel behalten.

Sylvia Kartheuser

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