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Deich statt Promenade auf der Düne

Boltenhagen Deich statt Promenade auf der Düne

. Am Donnerstag stimmt die Gemeindevertretung in Boltenhagen über einen Grundsatzbeschluss zur Dünenpromenade ab.

Boltenhagen. . Am Donnerstag stimmt die Gemeindevertretung in Boltenhagen über einen Grundsatzbeschluss zur Dünenpromenade ab. Gleichzeitig werden Anträge auf Verfahrensunterbrechung gestellt und Alternativvorschläge vorgestellt (OZ berichtete). Das 4,5 Millionen Euro teure Projekt ist nach wie vor umstritten.

 

OZ-Bild

Kai Dunkelmann

Kai Dunkelmann, ehemaliger Gemeindevertreter, gehört zu den Gegnern der Dünenpromenade. Der Fischer sieht darin ein Prestigeobjekt, mit dem der Hochwasserschutz nicht gewährleistet sei. „Mein Wunsch ist es, dass Herr Opfermann seine Planung für diesen Model-Laufsteg nochmals überarbeitet“, betont der 36-Jährige. Mit der Dünenpromenade würden keine Probleme bezüglich möglicher Sturmfluten gelöst.

„Das ist kein Allheilmittel. Wir sind dadurch nicht sicher. Das wurde nie zu Ende gedacht.“

Dunkelmann plädiert statt einer Promenade auf der Düne für den Bau eines begehbaren Hochwasserschutzdeiches. Ansätze dazu gebe es in Boltenhagen bereits. „Das sollte man weiterführen und den Deich mit Steinen, Beton und Gummimatten ordentlich ausbauen. Davon hätten wir in den nächsten 100 Jahren etwas. Das würde die Situation entspannen und wäre effektiver Küstenschutz“, so Dunkelmann, der in vierter generation Fischer im Ostseebad ist. Das Geld, das das Wirtschaftsministerium für die Dünenpromenade bereitstellt, könne für den Deich genutzt werden, der schon von Redewisch bis zur Gaststätte „Deichläufer“ und in Tarnewitz bis zum Beginn des Strandes existiert. Die Dünenpromenade, eine teilweise Holzkonstruktion, halte nach Dunkelmanns Meinung maximal zehn Jahre bis dringende Instandsetzungen weitere Kosten für die Gemeinde verursachen.

„Die Gemeindevertreter haben vielleicht nichts gegen eine Dünenpromenade, ihnen wurde die Lösung mit einem Deich aber gar nicht vorgestellt“, sagt Dunkelmann. „Dass auch das möglich wäre, weiß auch der Bürgermeister. Aber die Gemeinde ist in der Bredouille, dass es schon von 2012 einen Grundsatzbeschluss für die Dünenpromenade gibt.“ heid/mab

OZ

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