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Energieverbrauch im Sportlerheim soll drastisch sinken

Kalkhorst Energieverbrauch im Sportlerheim soll drastisch sinken

Innenminister überbringt Fördermittelbescheid für Kalkhorster Sportverein

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Das Sportlerheim in Kalkhorst bekommt eine neue Heizung und eine neu gedämmte Fassade.

Quelle: Malte Behnk

Kalkhorst. Das Sportlerheim in Kalkhorst kann endlich saniert werden. Innenminister Lorenz Caffier persönlich überreichte dem Vereinsvorsitzenden jetzt einen Förderbescheid für eine energetische Sanierung. Für insgesamt 283000 Euro wird im Gebäude auf dem Areal mit Schule, Kita und Sportplatz die Heizungsanlage erneuert und die Fassade gedämmt.

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Innenminister überbringt Fördermittelbescheid für Kalkhorster Sportverein

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„Förderfähig sind von der Gesamtsumme 240000 Euro, weil sich auch eine Wohnung im Haus befindet“, erklärt Kalkhorsts Bürgermeister Dietrich Neick (FWK). „163000 Euro zahlt die Gemeinde, der Rest sind Fördermittel“, so Neick.

Für den Vereinsvorsitzenden Sven Meinhardt ist die Bewilligung der Fördermittel ein lange erwarteter Startschuss. „Wir wollen weg von unsportlichen Themen wie so einer notwendigen Sanierung und hin zu rein sportlichen Angelegenheiten“, sagt Meinhardt, der seit 2010 im Verein ist, seit 2012 dem Vorstand angehört und den Verein seit 2014 leitet. Schließlich entwickele sich der Kalkhorster Sportverein mit fast 200 Mitgliedern gerade sehr gut. „Wir haben im Fußball Mannschaften von der G- bis zur D-Jugend bei den Jungen, B-Junioren bei den Mädchen und die Herren-Mannschaft im Ligabetrieb“, zählt Meinhardt auf. Außerdem gehören zum Kalkhorster SV die Sparten Tischtennis, Volleyball und Kegeln sowie Gruppen für Yoga, Gymnastik, Step-Aerobic und Rückengymnastik jeweils in verschiedenen Altersklassen. Und es gibt in Kooperation mit der Grundschule in Kalkhorst die Tanzmäuse. „Vor allem durch Kegler sowie die Gymnastik- und Yogagruppen wird das Sportlerheim viel genutzt“, sagt Sven Meinhardt. „Aber wir haben bislang einen vierstelligen Betrag an Energiekosten“, erklärt er, warum die Sanierung notwendig ist. Die Heizungsanlage sei etwa von 1970, bis auf den Kessel, der 1990 erneuert wurde.

Zwei Jahre hatte es jetzt Gespräche und Anträge für eine Förderung der Sanierung gegeben. „Wir hatten nach unserer Präsentation 2014 beim Landessportbund in Güstrow schon eine mündliche Zusage für eine Förderung bekommen“, schildert Sven Meinhardt. „Der Landessportbund darf nur bis 50000 Euro selbst Fördermittel ausreichen“, erklärt Sport- und Innenminister Caffier zur Dauer des Antrags. Es habe noch einige Entscheidungen gebraucht, bis das Geld bewilligt wurde.

Obwohl 163000 Euro Eigenanteil für die Gemeinde Kalkhorst kein Pappenstiel sind, habe sich die Gemeinde schnell entschlossen, den Verein zu unterstützen, berichtet Bürgermeister Dietrich Neick.

„Es ist der größte Verein in unserer Gemeinde und er hat viele gesellschaftliche Funktionen für Kinder und Erwachsene“, hob Neick hervor.

Auch der Minister fand lobende Worte: „Mit der finanziellen Unterstützung erkennen wir auch die gelungene Vereinsarbeit an und wollen ein positives Zeichen setzen, das hoffentlich noch mehr Menschen zum Sport im Verein anregt. Auf jeden Fall wird das eingesparte Geld eine gute Verwendung im Verein finden.“

Für die Gemeinde Kalkhorst ist die bevorstehende Sanierung des Sportlerheims ein weiterer Schritt in der Gestaltung des Geländes mit Sportplatz, Schule und Kita. „Wir haben in den vergangenen Jahren den Sportplatz komplett saniert und Flutlicht installiert. Das Dach des Sportlerheims wurde bereits saniert und die Kegelbahn eingebaut“, zählt Dietrich Neick auf, was bereits geleistet wurde. Die Schule, in der auch Kita und Hort untergebracht sind, wurde mit Fördermitteln aus den Konjunkturpaketen I und II bis 2011 komplett saniert und umgebaut. „Die Mittel durften aber nicht für Sportstätten oder so ein Sportlerheim benutzt werden“, erklärt Neick.

Die Ausschreibungen für die Sanierung des Kalkhorster Sportlerheims sind bereits abgeschlossen. Die Aufträge an Handwerker können vergeben werden. Nach der Sanierung sollen nicht nur die Energiekosten sinken. Das jetzt noch gelb-blaue Gebäude wird ein neues Gesicht bekommen. „Die Fassade wird farblich ganz anders gestaltet“, sagt Sven Meinhardt. Weiß und petrolfarben sollen die verputzen Wände gestrichen werden. Ein Teil der Fassade wird zudem mit Holz verkleidet.

Malte Behnk

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