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Gemeinde und Kreis warten aufs Ministerium

Kalkhorst Gemeinde und Kreis warten aufs Ministerium

Dietrich Neick (FWK), Bürgermeister der Gemeinde Kalkhorst, fühlt sich vom Landkreis und vom Verkehrsministerium in Schwerin im Stich gelassen.

Kalkhorst. Dietrich Neick (FWK), Bürgermeister der Gemeinde Kalkhorst, fühlt sich vom Landkreis und vom Verkehrsministerium in Schwerin im Stich gelassen. Er berichtete in der jüngsten Gemeindevertretersitzung, dass er seit Wochen keine Informationen bekommen habe, wie es mit einer Verlegung eines Teils des Ostseefernradwegs auf dem ehemaligen Kolonnenweg bei Warnkenhagen weitergehen soll. Der Landkreis erklärt dazu, dass er die Gemeinde unterstützt und selber auf eine Reaktion des Ministeriums wartet. Bereits im November hatte der Landkreis den Antrag der Gemeinde, einen Schutzstreifen für Radfahrer an der Kreisstraße einzurichten, ans Ministerium weitergeleitet.

Nach landschaftsschutzrechtlichen Vorgaben muss der Ostseefernradweg bei Warnkenhagen auf Grund von Küstenabbrüchen teilweise umverlegt werden. Ein Abschnitt der geplanten Umverlegung verläuft über die Kreisstraße K12 in Warnkenhagen. Eine Verbreiterung des teilweise nur 1,25 Meter breiten Gehweges auf 2,50 bis 3 Meter ist wegen der Grundstücksgrößen nicht möglich.

Die Kreisstraße hat eine Gesamtbreite von 5,50 bis 6 Meter. Nach Vorgaben der Straßenverkehrsordnung ist bei dieser Straßenbreite eine Markierung von Schutzstreifen für Radfahrer nicht genehmigungsfähig. Eine Führung der Radfahrer ohne Markierung der Schutzstreifen auf der Straße lehnt das Wirtschaftsministerium als Fördermittelgeber ab. Es hat bereits 1,3 Millionen Euro für die Verlegung des Ostseefernradwegs bereitgestellt.

Im Oktober 2015 beantragte deshalb die Gemeinde Kalkhorst beim Landkreis die Aufnahme in das Modellprojekt „Schutzstreifen außerorts“. Dieses Projekt eröffnet die Möglichkeit, trotz nicht ausreichender Fahrbahnbreite einen Schutzstreifen für Radfahrer zu markieren. Da es sich um ein bundesweites Modellprojekt mit Teilnahme des Landes Mecklenburg-Vorpommern handelt, hat der Landkreis den Antrag an das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung M-V weitergeleitet und um eine positive Antwort im Interesse der Gemeinde und der zahlreichen Nutzer des Radweges gebeten. Eine Entscheidung liegt bisher aber nicht vor.

OZ

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