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Herzliches Wiedersehen in der Schloss-Stadt

Klütz Herzliches Wiedersehen in der Schloss-Stadt

Am Sonnabend haben sich ehemalige Schüler der POS „Wladimir Komarow“ in Klütz getroffen / Sie hatten vor 25 Jahren gemeinsam den Abschluss gemacht

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27 von insgesamt 34 ehemaligen Schülern, die 1991 zu den zwei zehnten Klassen der Klützer POS gehört hatten, kamen zum Treffen.

Quelle: S Oldörp

Klütz. Es war ein Treffen der besonderen Art und ein äußerst herzliches. 25 Jahre nachdem sie die POS „Wladimir Komarow“ in Klütz verlassen hatten, trafen sich am Sonnabend ehemalige Schüler und Lehrer wieder.

 

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Man kommt hier her, hat sich so lange nicht ge- sehen und es ist wie früher.“Jens Wiebke, ehemaliger Schüler

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Ein paar Adressen hatte ich noch. Viele findet man aber auch auf Facebook.“Anja Dittberner, Organisatorin

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Es war meine erste Klasse, die ich als Klassenleh- rer übernom- men hatte.“Frank Handorf, ehemaliger Lehrer

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Ein paar Adressen hatte ich noch. Viele findet man aber auch auf Facebook.“Anja Dittberner, Organisatorin

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Man kommt hier her, hat sich so lange nicht ge- sehen und es ist wie früher.“Jens Wiebke, ehemaliger Schüler

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Es war meine erste Klasse, die ich als Klassenleh- rer übernom- men hatte.“Frank Handorf, ehemaliger Lehrer

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Frank Handorf wohnt heute in Berlin, war damals Klassenlehrer. Er unterrichtete die Klützer in ihren jungen Jahren in Geschichte, Erdkunde und Sport. Den Weg von Berlin in die Schlossstadt hat Handorf sehr gerne in Kauf genommen. Der Grund: „Es war meine erste Klasse, die ich als Klassenlehrer übernommen hatte. Von daher waren die Schüler etwas ganz Besonderes.“ Natürlich hat Handorf nur „positive Erinnerungen“ an seine Schüler und an seine Anfangszeit als Pauker. „Als junger Lehrer muss man sich ja erst finden. Die Klasse hat da gut mitgezogen.“

Vor dem Wiedersehen mit seinen Ex-Schülern wirkte Handorf nervös. „Ich denke, dass ich Schwierigkeiten haben werde, alle ehemaligen Schüler wiederzuerkennen“, begründete er. Das Treffen wenige Minuten später viel sehr herzlich aus. Ehemaliger Lehrer und Ex-Schüler umarmten sich, freuten sich riesig, sich nach so langer Zeit wieder zu sehen und hatten sich natürlich jede Menge zu erzählen.

Zu verdanken haben die ehemaligen Schüler das besondere Wiedersehen Anja Dittberner. Sie hatte die Idee für das Klassentreffen 25 Jahre nach dem Schulende in Klütz. „Die Resonanz war super. Ganz viele haben sich gefreut, dass ich das gemacht habe“, freute sie sich. Für sie war es im Vorfeld „etwas Spezielles und spannend zu sehen, ob man noch alle ehemaligen Schüler zusammen bekommt.“ 34 Jugendliche gingen 1991 in die 10a und 10b der POS „Wladimir Komarow“. 27 von ihnen ließen sich das Klassentreffen am Sonnabend nicht entgehen. Schwer, alle ehemaligen Schüler ausfindig zu machen, war es laut Anja Dittberner nicht. „Ein paar Adressen und Telefonnummern hatte ich noch. Viele findet man aber auch auf Facebook. Und bei anderen weiß man, wo die Eltern wohnen.“

Den weitesten Weg für das Klützer Klassentreffen hatte Jens Wiebke auf sich genommen. Er wohnt im bayerischen Neuburg an der Donau – 800 Kilometer entfernt. Er erinnert sich gerne an die Zeit als Schüler in der Schlossstadt. „Viele alte Freundschaften, eine Klasse, die immer gut funktioniert hat und beseelt war. Der Zusammenhalt war groß. Das ist hängen geblieben. Deshalb bin ich angereist.“

Jens Wiebke und seine ehemaligen Schüler schauten sich am Nachmittag gemeinsam die heutige Regionale Schule an. „Man kommt hier her, hat sich so lange nicht gesehen und es ist wie früher“, freute er sich. „Alle Rollen in der Klasse sind auch sofort wieder verteilt.“ So wie die des Klassensprechers: Das war damals Carsten Schmoldt, der heute Tierarzt in Klütz ist. Nach dem Besuch der Schule ging es für die Jubiläumsgäste in die Klützer Mühle. Bei Buffet und Getränken ließen sie den Tag bei lustigen Anekdoten ausklingen und schwelgten in Erinnerungen – an die schöne Schulzeit an der POS „Wladimir Komarow“.

Steffen Oldörp

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