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Kalkhorst schafft sechs neue Krippenplätze

Kalkhorst Kalkhorst schafft sechs neue Krippenplätze

Die Gemeinde investiert 127000 Euro / Fördermittel gab es für die kurzfristige Baumaßnahme nicht

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Für den neuen Krippenbereich wurde ein modernes Bad gebaut.

Kalkhorst. Die Gemeinde Kalkhorst tut alles, damit Eltern eine gute Betreuung für ihre Kinder bekommen. Jetzt hat die Gemeinde 127 000 Euro investiert, um sechs zusätzliche Krippenplätze in der Kita zu schaffen.

Im Gemeindezentrum, das ursprünglich eine Regionale Schule war und nach einem Umbau seit 2009 Grundschule, Kita und Jugendclub beherbergt, wurden Räume für die Krippe umgebaut. Entstanden sind ein Gruppenraum, ein Ruhe- und ein Beschäftigungsraum sowie ein Sanitärbereich.

Ursprünglich wollte die Gemeinde diese Investition nur mit Fördermitteln umsetzen. Es gab im Dezember noch die Hoffnung, lediglich rund 11 000 Euro als Eigenanteil selber tragen zu müssen. Doch für ähnliche Fördermittel gab es zu viele Bewerber. So musste Kalkhorst die Investition selber stemmen. „Es gibt den Bedarf und wir mussten relativ schnell reagieren“, sagt Kalkhorsts Bürgermeister Dietrich Neick (FWK). Bereits im Dezember hatten neun neue Anmeldungen für die Krippe vorgelegen. Weiterer Bedarf kann in den nächsten Jahren erwartet werden, weil in Kalkhorst 25 neue Eigenheime entstehen. „Es wird jetzt, in Absprache mit dem Jugendhilfezentrum ,Käthe Kollwitz’ als Betreiber der Kita, eine moderate Mieterhöhung geben“, sagt Neick. So könne die Gemeinde einen Teil der Kosten refinanzieren.

Die ursprünglich geschätzten Kosten für den Umbau hatten sich seit Dezember noch um etwa 20000 Euro erhöht. Vor allem spezielle Technik wie Türen mit Klemmschutz, auf die kleinen Kinder abgestimmte Einrichtung des Sanitärraums und der Brandschutz seien kostspielig gewesen, sagt der Bürgermeister. „Wir wollen eine kinderfreundliche Gemeinde sein und sehen es als eine Investition in die Zukunft“, sagt Dietrich Neick.

Die zusätzlich geschaffenen sechs Krippenplätze sind bereits alle vergeben. Mit ihnen gibt es in der Kita mit Krippe und Hort jetzt 89 Plätze für Kinder von einem bis zehn Jahren. „Wir sind jetzt erstmal abgesichert. Mehr Betreuungsplätze können wir in diesem Gebäude aber nicht schaffen. Dann bräuchten wir eine andere Lösung“, sagt Neick.

Er lobt die Arbeit der unterschiedlichen Vereine in der Gemeinde, die sich um Familien und Kinder bemühen. Sie hätten großen Anteil an der Kinderfreundlichkeit der Kommune.

Im Gemeindezentrum mit Krippe, Kita, Hort, Grundschule und Jugendclub haben die Kinder der Gemeinde die Möglichkeit, sich über Jahre ohne große räumliche Wechsel mit ihren Freunden zu entwickeln.

Malte Behnk

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