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Klütz will den Strandparkplatz befestigen

Klütz Klütz will den Strandparkplatz befestigen

Stadt plant Schotterfläche an der Wohlenberger Wiek zu bebauen / Verkehrsschild am Marktplatz weiter Streitthema

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Derzeit muss für das Parken auf der unbefestigten Fläche (links) gezahlt werden. Dort könnten bald richtige Parkplätze entstehen.

Quelle: Fotos: Malte Behnk

Klütz. Strandgäste an der Wohlenberger Wiek könnten ihre Fahrzeuge in Zukunft auf einem befestigten Parkplatz abstellen. Die Stadt Klütz plant die Schotterpiste entlang der Landstraße 01 zwischen dem Klützer Stadtteil Wohlenberg und dem Hohenkirchener Ortsteil Niendorf zu bebauen. Vorgesehen sind drei asphaltierte Abstellflächen.

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Stadt plant Schotterfläche an der Wohlenberger Wiek zu bebauen / Verkehrsschild am Marktplatz weiter Streitthema

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„Wir wollen das Areal ordnen und der Natur Flächen zurückgeben“, erklärt Guntram Jung (CDU), Bürgermeister von Klütz. Das Thema stand am Montagabend auch auf der Tagesordnung der Stadtvertreter. „Wir sind allerdings erst in der Planungsphase“, betont Jung. Die Planungsunterlagen seien bei Landkreis, Bau- und Umweltbehörden eingereicht worden. Nun muss zunächst eine grundsätzliche Umsetzbarkeit des Vorhabens geprüft werden. „Wir sind noch lange nicht so weit, um nach Finanzierungsmöglichkeiten zu schauen“, so Jung.

Aktuell nutzen Besucher die etwa einen Kilometer lange, unbefestigte Piste parallel zur Landstraße, um ihre Autos abzustellen. Dort sind schon jetzt Parkgebühren fällig, Innerhalb dieses Streifens könnten die drei asphaltierten Flächen entstehen. Eine ist kurz hinter dem Ortsausgang Wohlenberg geplant. Zwei weitere Parkplätze sind einige hundert Meter weiter in Richtung Wismar vorgesehen.

Zwischen diesen einzelnen Abstellplätzen sollen größere Grünflächen in Form von Salzwiesen entstehen. Obwohl damit nicht mehr die gesamte Länge der jetzigen Parkfläche zur Verfügung stehen würde, fänden laut Jung aber trotzdem ungefähr genauso viele Fahrzeuge Platz wie zum aktuellen Zeitpunkt. „Denn die Stellflächen sollen etwas tiefer verlaufen“, erläutert der Christdemokrat. Der erst 2013 gebaute Radweg bleibt so unangetastet und wird zwischen den Parkflächen und der Straße verlaufen.

Der Klützer Bürgermeister verspricht sich von der Maßnahme Vorteile bei der Strandnutzung. Außerdem könne sich die Stadt so von Flächen zurückziehen, die sie entlang des jetzigen unbefestigten Parkstreifens von privaten Eigentümern gepachtet hat, wie Jung berichtet.

Die Klützer Stadtvertreter haben sich am Montag auch einmal mehr mit dem sogenannten „Superschild“ am Marktplatz auseinander gesetzt. Der überdimensionale Wegweiser, der Anfang Oktober vergangenen Jahres auf verkehrsrechtliche Anordnung des Landkreises aufgestellt worden war, ist vielen Klützern ein Dorn im Auge. Stadtvertreterin Angelika Palm (UWG) hatte nur wenige Tage nach der Errichtung einen Rückbau-Antrag gestellt (OZ berichtete). Doch das gestaltet sich schwierig.

Wahrscheinlicher ist, dass das Verkehrsschild einer „Schlankheitskur“ unterzogen wird. Von den weißen Beschilderungen könnten Teile entfernt werden. „Wir müssen uns allerdings erst einmal darüber im Klaren werden, was entfernt werden soll“, sagt Bürgermeister Jung. Zur Debatte stehen beispielsweise die Ausschilderungen der Sporthalle und des Amtes. Jung zweifelt daran, ob solche Hinweise heute noch notwendig sind. „Mittlerweile fahren die meisten mit einem Navigationssystem“, begründet er.

Zu einem Konsens sind die Stadtvertreter am Montag nicht gekommen. Der Wirtschafts-, Tourismus- und Umweltausschuss hat sich gestern Abend auch noch einmal des Themas angenommen. Denn das Schild stehe im Widerspruch zur Werbesatzung und dem touristischen Leitsystem der Stadt.

Das sieht auch Angelika Palm so. Sie will sich auf keinen Kompromiss einlassen. Sie fordert den kompletten Rückbau. „Dieses Schild sprengt alle Dimensionen. Wir brauchen am Klützer Marktplatz keine Ausschilderung wie an der Autobahn“, moniert sie. Der Großteil der Stadtvertretung sei in dieser Thematik einer Meinung. Auch Bürgermeister Jung würde das Schild am liebsten komplett entfernen lassen. Er ist sich sicher: „Das Thema wird sich noch ein paar Tage hinziehen.“

Von Daniel Heidmann

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Derzeit muss für das Parken auf der unbefestigten Fläche (links) entlang der Wohlenberger Wiek bezahlt werden. Hier könnten in Zukunft asphaltierte Parkplätze entstehen.

Klütz will die Schotterpiste entlang der Wohlenberger Wiek bebauen. Drei asphaltierte Abstellflächen könnten entstehen.

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