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Klützer Carneval Club blickt auf 50 Jahre

Klütz Klützer Carneval Club blickt auf 50 Jahre

Der KCC war der erste Karnevalsverein in der Region Grevesmühlen

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Gardetanz, der Elferrat und ein Prinzenpaar gehörten auch in den ersten Jahren schon fest zum Faschingsprogramm des KCC. FOTO: ARCHIV KCC

Klütz. . Mit einem lauten „Eickboom Eulé“ und einer blau-weißen Party feiert der Klützer Carneval Club (KCC) ab dem 24. Februar sein 50-jähriges Bestehen. Genau genommen hat die 50. Saison bereits am 11. November begonnen, als die Karnevalisten durch die Stadt zum Rathaus gezogen sind. Aber die großen Feiern zum Jubiläum folgen erst im Februar.

OZ-Bild

Der KCC war der erste Karnevalsverein in der Region Grevesmühlen

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„Wir feiern am 24. Februar eine richtige Festsitzung mit etwa 70 geladenen Gästen“, sagt KCC-Präsident Peter Gagzow (50), der schon seit Kindertagen bei den Faschingsfeiern des KCC zu finden ist. Bis 1993 war er Gast, seitdem ist er selber Mitglied im KCC. Seit etwa sechseinhalb Jahren ist er Präsident des Vereins. „Es gibt noch ein paar von den fünf Gründungsmitgliedern, die wollen wir auch zur Festsitzung einladen.“

Am 4. Februar 1967 haben sich die Gründer des Klützer Carneval Clubs zum ersten Mal getroffen, berichtet Peter Gagzow. Die Idee kam damals von Günther Stritzel, Peter Timmich, Jochen Kibbel, Wolfgang Schumacher und Klaus Junge. Unter dem Motto „Faust I und II“ organisierten sie im damaligen Kreis Grevesmühlen die erste Faschingsfeier mit einem festen Thema, mit Büttenreden, Tanzeinlagen und Sketchen. „Der KCC war der erste Karnevalsverein, auch wenn andere schon vorher Fasching gefeiert haben“, so Gagzow. Gefeiert wurde damals im Saal des Hotels „Zum Zoll“, das längst abgerissen ist.

„Das war auch damals schon ziemlich marode, aber mit viel Einsatz, Fleiß und Fantasie haben sie schon damals einen tollen Partyraum daraus gemacht“, sagt Peter Gagzow. Der Andrang bei den Feiern zu DDR-Zeiten war groß. „Karten für den Fasching waren damals begehrt wie Goldstaub“, sagt Gagzow. Bissige Büttenreden, ein bunt geschmückter Saal und die Gelegenheit zum Feiern lockten die Massen.

Den großen Einsatz in den Vorbereitungen gibt es bis heute. Im Grunde fangen die einzelnen Gruppen bereits im September an, sich auf die nächste Saison mit Höhepunkt Ende Februar vorzubereiten. Vor allem die Gardetänzerinnen, die mehrere Choreographien einstudieren, fangen früh mit dem Training an. Viele Helfer agieren sowohl in der Vorbereitung als auch bei den Feiern im Hintergrund, damit alles gelingt und die Gäste fröhlich feiern.

„Anfangs war der Verein mehr eine Zweckgemeinschaft“, berichtet Peter Gagzow. „Die Bilder für den Saalschmuck und Eintrittskarten hat der Künstler Wolfgang Schumacher gemacht. Andere sind mit dem Trabi bis nach Schwerin gefahren um Trockeneis für eine Nebelmaschine zu organisieren.“ So hätten sich im KCC diejenigen zusammengefunden, die Materialien organisieren konnten oder handwerklich begabt waren. „So ähnlich ist das heute auch noch“, sagt Peter Gagzow über die heutigen 74 Mitglieder des Vereins.

Nachwuchssorgen haben die Karnevalisten in Klütz nicht. Es ist allerdings schwierig ein komplettes Prinzenpaar zu verpflichten. „Alle Mädchen wollen ja einmal Prinzessin sein, die gibt es wie Sand am Meer“, sagt Peter Gagzow. „Die Männer dazu zu bringen, ist das Problem. Sie müssen den Tanz eröffnen und eine Rede halten“, so der Präsident, der in diesem Jahr seinen Sohn Max überzeugt hat, an der Seite von Franziska I. zu regieren.

Klützer Carneval Club

Im Februar 1967 feierte der neu gegründete KCC unter dem Motto „Faust I und II“ seine erste große Faschingsparty.

Heute besteht der Verein aus 74 Mitgliedern, dem fünfköpfigen Vorstand, dem Elferrat, der Garde, den jüngsten Tänzerinnen von den Klützer Fünkchen, dem Funkenmariechen, dem Männerballett, dem Schlossballett, Büttenrednern und der Whiskey Driver Band.

Infos im Netz: www.kcc-klütz.de

Malte Behnk

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