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Mega-Party: Zu groß oder ein Imagegewinn?

Boltenhagen Mega-Party: Zu groß oder ein Imagegewinn?

Hoteliers in Boltenhagen begrüßen sie, Strandkorbvermieter befürchten Ausfälle.

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„So eine Mega-Party ist für Bolten- hagen einfach eine Nummer zu groß.“ Hans Becker, Imbiss-Besitzer

Quelle: Knut-Henning Miersch

Boltenhagen. Die Meinungen zur Mega-Strandparty gehen in Boltenhagen auseinander. Während Strandkorbbesitzer der Veranstaltung kritisch gegenüberstehen, sehen Hoteliers „stars@ndr2“ und „N-Joy the beach“ eher positiv.

Strandkorbvermieter bemängeln, bis jetzt habe noch keiner mit ihnen gesprochen. Informationen von der Kurverwaltung zum Ablauf der Großveranstaltung gebe es auch noch nicht. Ebenfalls unklar sei, ob ihnen die Ausfälle bei der Vermietung der Strandkörbe ersetzt würden. Diese Veranstaltung sei eine Nummer zu groß für Boltenhagen. Ähnlich sieht das Hans Becker, der einen Imbissstand nahe der Seebrücke hat: „Ich befürchte Randale und Beschädigungen.“

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„So eine Mega-Party ist für Bolten- hagen einfach eine Nummer zu groß.“ Hans Becker, Imbiss-Besitzer

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Im Gegensatz dazu freuen sich Hotelbetreiber auf das Highlight von NDR2 und N-Joy. „Durch die Bekanntheit beider Sender wird das Veranstaltungswochenende eine enorme Strahlkraft weit über die Grenzen von Boltenhagen hinaus haben“, sagt Rainer Kress, Direktor des Seehotels. Sicherheit sei zwar ein enorm wichtiger Aspekt. Dennoch müsse man so eine Gelegenheit nutzen, „sonst kommt sie in den nächsten zehn Jahren nicht wieder“. Diese Ansicht vertritt in der Weißen Wiek auch Jörg Matthiessen, Vertriebsleiter aller deutschen Iberotels: „Der Werbe- und Imagewert für Boltenhagen ist extrem hoch und auf herkömmliche Art und Weise nicht zu bezahlen.“

Am Sicherheitskonzept werde gearbeitet und das Deutsche Rote Kreuz sei mit im Boot, bestätigt Ekkehard Giewald, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes. Er hofft, dass schon morgen bei der Dringlichkeitssitzung der Gemeindevertreter die Strukturen grob umrissen werden können. Überlegt werde unter anderem, ein Sanitätszelt als Stützpunkt aufzustellen. „Ich begrüße die Veranstaltung sehr“, betont er. Sie würde ein positives Signal setzen. „Da sollten doch alle an einem Strang ziehen, aber man muss den Beteiligten die nötige Zeit für die Vorbereitung zusprechen“, so Ekkehard Giewald.

Knut-Henning Miersch und Sylvia Kartheuser

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