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„Neptuns Kinnings“ werden immer mehr

Boltenhagen „Neptuns Kinnings“ werden immer mehr

Das DRK hat Betriebserlaubnis für mehr Plätze in Boltenhagens Hort beantragt / 129 Kinder können künftig betreut werden

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Der Hort in Boltenhagen ist direkt neben der Schule.

Quelle: Malte Behnk

Boltenhagen. Der Hort „Neptuns Kinnings“ neben der Grundschule in Boltenhagen ist gut ausgelastet – mehr als gut. Die bestehenden 121 Betreuungsplätze reichen nicht mehr aus. „Gerade in diesem Jahr gibt es sehr großes Interesse“, bestätigt Kathrin Konietzke aus dem Vorstand des DRK-Kreisverbands, dem Träger des Hortes. „Wir haben beim Landkreis einen Antrag für eine neue Betriebserlaubnis mit 129 Plätzen beantragt“, erklärt Konietzke. „Wir hatten jetzt 127 Anmeldungen.“ Mit der neuen Betriebserlaubnis könnten alle Eltern, die es wollen, für ihre Kinder einen Platz bekommen.

Infos zum Hort

Betreut werden „Neptuns Kinnings“ von der Hortleiterin und fünf Erzieherinnen. Im Hort gilt ein Betreuungsschlüssel von 1:22 (1 Erzieher pro 22 Kinder).

Das Angebot zur Betreuung in Boltenhagens Hort kann ganztags (sechs Stunden) oder halbtags (drei Stunden) genutzt werden. Auch in den Ferien wird eine Betreuung der Kinder angeboten.

Genau das wurde vor kurzem von Klützer Stadtvertretern angezweifelt. Einer von ihnen ist Nico Maerz, der von mehreren Eltern gehört hatte, dass die Hortbetreuung für ihr Kind noch nicht gesichert sei. Daraufhin hatte er sich aus der Amtsverwaltung Prognosen besorgt, die besagen, dass es bis zu den Sommerferien 182 Kinder an der Grundschule gab, sich die Zahl steigert und für das Schuljahr 2017/18 sogar 210 Grundschüler zu erwarten werden. Eltern hätten Maerz zudem berichtet, für Erstklässler seien zuletzt nur noch 20 Plätze frei gewesen, so dass Eltern von Viertklässlern gefragt worden seien, ob sie die Betreuung nach dem Unterricht noch benötigen. „Es soll Mitte August eine Infoveranstaltung für die Eltern geben. Das finde ich aber ziemlich knapp vor dem Beginn des Schuljahres. Die Eltern müssten ja sonst nach Alternativen suchen“, sagt Nico Maerz.

Schulleiterin Anne Behl bestätigt auf Anfrage, dass für das neue Schuljahr 55 Erstklässler erwartet werden und es wieder drei erste Klassen geben wird. Insgesamt würden es dann 186 Schüler im neuen Schuljahr an der Grundschule in Boltenhagen sein. „Vor ein paar Jahren waren wir noch bei 150 Schülern“, so Anne Behl.

Kathrin Konietzke räumt ein, dass die Räume im Hortgebäude an sich knapp werden. „Aber der Hort kann Klassenräume in der Schule mit nutzen“, sagt sie. Für die Hausaufgabenbetreuung würden sie schon zur Verfügung gestellt. „Wir haben auch zusätzliches Personal eingestellt, damit auch mit der neuen Betriebserlaubnis für mehr Plätze alle Kinder betreut sind“, erklärt Konietzke. Dass alle 186 Grundschüler einen Hortplatz benötigen, sei noch nicht vorgekommen. Dass es eine Warteliste für die Hortplätze gibt, bestätigt Konietzke. „Wer sich zuerst meldet, steht in dieser Liste vorne. Dann erfolgt durch den Landkreis eine Bedarfsprüfung für das Kind“, erklärt sie.

Im Schulgebäude sieht auch Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg genug Möglichkeiten, den Hort zu unterstützen. „In dem Schulgebäude waren mal mehr als 400 Schüler untergebracht. Da müsste genug Raum vorhanden sein, den auch der Hort nutzen kann“, sagt Schmiedeberg. An eine bauliche Erweiterung des Hortgebäudes wird in der Gemeinde deswegen bislang nicht gedacht.

Malte Behnk

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